48 Euro für »No Show« auf der Hütte

© Rieder Hütte
Land OÖ fördert Hüttenwirte: Es wird immer schwieriger Hüttenpächter zu finden und auch die kurzfristigen Stornierungen machen den Hüttenwirten zu schaffen.
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Der Oö. Alpenverein und die Naturfreunde Oberösterreich sichern durch die Erhaltung der alpinen Infrastruktur einer breiten Bevölkerung die Möglichkeit, die Berge aktiv zu erfahren. Die Landesregierung hat daher am Montag beschlossen dem Oö. Landesverband des Österreichischen Alpenvereins und den Naturfreunden Oberösterreich für die Renovierung, Sanierung und Instandhaltung der alpinen Hütteninfrastruktur jeweils eine Förderung von 205.000 Euro, somit gesamt 410.000 Euro, für das Jahr 2026 zu gewähren. Die Bundesregierung stellt 2026 insgesamt 7,72 Millionen Euro für Österreichs alpine Vereine zur Verfügung.

Linzer Haus sucht neuen Pächter

Einmal Hüttenwirt zu werden ist ein Traum, den viele hegen. Gottfried Seisenbacher, Präsident des OÖ. Alpenvereins: "Für das Linzer Haus auf der Wurzeralm (Bez. Kirchdorf) werden diese Woche Gespräche mit potenziellen neuen Pächtern für die nächste Sommersaison geführt. Wir haben vier Bewerber eingeladen, u.a. auch aus Deutschland und Luxemburg."

Stornokosten werden erhöht

Hüttenwirte haben zunehmend mit kurzfristigen Stornierungen zu kämpfen: Stephan Jobke, Wirt der Rieder Hütte am Feuerkogel in Ebensee, hat heuer seine Stornogebühr erhöht. "Ab dem dritten Tag vor deiner Anreise sind 45 Euro pro Person zu zahlen. Bei einer "No Show" wird pro Person die volle HP mit 48 Euro verrechnet", gibt er auf der Hütten-Website bekannt.