Für Arbeitnehmer
500 Euro Bonus steuerfrei: So geht's
Die Bundesregierung hat in Österreich mehrere steuerliche Änderungen beschlossen. Für viele Arbeitnehmer besonders interessant: Auch im Jahr 2026 wird es wieder eine steuerfreie Mitarbeiterprämie geben.
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Unternehmen können ihren Beschäftigten zwischen Juli und Dezember 2026 bis zu 500 Euro steuerfrei auszahlen. Die Prämie soll für eine zusätzliche Entlastung sorgen und bleibt von der Lohnsteuer befreit. Einen gesetzlichen Anspruch darauf gibt es allerdings nicht, da die Auszahlung für Firmen freiwillig ist.
Deckelung bei Gewinnbeteiligungen
Ganz ohne Einschränkungen kommt die neue Regelung jedoch nicht. Wer zusätzlich eine steuerfreie Gewinnbeteiligung erhält, muss genau aufpassen: Gemeinsam dürfen die Mitarbeiterprämie und die Gewinnbeteiligung insgesamt maximal 3.000 Euro steuerfrei ausmachen. Jeder Betrag, der darüber hinausgeht, muss regulär versteuert werden. Beim Steuerausgleich holen sich Herr und Frau Österreicher heuer durchschnittlich mehr als 1.000 Euro zurück, was mit einer neuen App in wenigen Minuten gelingt.
Vorteile für die Landwirtschaft
Ebenfalls gesetzlich klargestellt wurde die steuerfreie Behandlung von Feiertagsentgelten. Davon profitieren künftig ausdrücklich auch Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft, wie zum Beispiel Saisonarbeitskräfte. Damit reagiert die Regierung auf bisherige Unsicherheiten bei der steuerlichen Behandlung solcher Zuschläge. Neben den Themen für Arbeitnehmer wurden im Zuge des europäischen Asylpakts auch neue Gebühren im Aufenthaltsrecht beschlossen. Künftig kostet die Ausstellung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels für Personen ab 16 Jahren 91 Euro, für Minderjährige fallen 39 Euro an.
Neue Regeln für Reisekosten
Änderungen gibt es außerdem bei den Reisekostenvergütungen. Der erhöhte Beförderungszuschuss wird abgeschafft. Gleichzeitig orientiert sich die steuerfreie Obergrenze künftig an den Kosten des Klimaticket Ö Classic, sodass Beträge darüber hinaus künftig versteuert werden müssen. Die Regierung setzt damit ihren Sparkurs fort, versucht aber gleichzeitig punktuelle Entlastungen aufrechtzuerhalten.