Der sechs Jahre alte Stier namens "Malacara" befand sich bereits einige Zeit in der Arena. Dann ließ er plötzlich vom Rejoneador Duarte Fernandes ab.
Statt einen der Toreros anzugreifen, die sich hinter den Holzbarrieren in Sicherheit gebracht hatten, bog der Bulle abrupt nach links ab. Kurz darauf sprang er über die Absperrung und landete im Sicherheitsbereich direkt vor den Zuschauerplätzen.
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Hörner kommen den Zuschauern gefährlich nahe
Unter den Besuchern brach Panik aus. Augenzeugen berichten, dass die Hörner des gewaltigen Tieres bis an die ersten Sitzreihen kamen.
Glück im Unglück: Die massive Betonbrüstung zwischen Sicherheitsgang und Tribüne verhinderte, dass der Stier tatsächlich in die Reihen der Zuschauer gelangte. Verletzt wurde niemand.
"Malacara" lief anschließend durch den Ausgangsbereich der Arena, bevor er wieder zurück auf den Sand gebracht werden konnte.
Stierkampf wird fortgesetzt
Nach dem Zwischenfall ging der Stierkampf weiter. Fernandes tötete das Tier schließlich nach der Tradition mit einer Lanze und einem kurzen Schwert. Das Publikum quittierte den Ausgang des Kampfes mit lautem Applaus.
Stierkämpfe haben in Teilen Spaniens eine jahrhundertealte Tradition. Gleichzeitig stehen die Veranstaltungen regelmäßig in der Kritik von Tierschutzorganisationen.