Bundesliga

6:0 und Gelb-Rot! Austria beschert Rapid ein Derby-Debakel

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Die Austria gewann das erste Bundesliga-Derby der Frauen gegen Rapid mit 6:0. Für die Gäste kamen ein Eigentor und ein Platzverweis zum bitteren Nachmittag.
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Diese Derby-Premiere tat Rapid richtig weh! Die Austria gewann das erste Aufeinandertreffen der Wiener Rivalinnen in der Frauen-Bundesliga mit 6:0. In der Generali Arena führten die Gastgeberinnen schon zur Pause mit drei Toren. Nach Gelb-Rot gegen Sandrina Haupt wurde es für die Aufsteigerinnen noch bitterer.

Die amtierenden Double-Siegerinnen machten von Beginn an Druck. Elisa Pfattner nutzte bereits in der vierten Minute einen missglückten Klärungsversuch und schoss aus elf Metern zur Führung ein.

Rapid hilft beim dritten Treffer mit

Die Austria drängte weiter, Rapid kam kaum aus der eigenen Hälfte. Torfrau Kayleigh van Niehoff verhinderte gegen Sandra Jakobsen zunächst das zweite Gegentor. In der 30. Minute war sie erneut geschlagen: Modesta Uka verwertete eine flache Hereingabe aus kurzer Distanz zum 2:0.

Nur fünf Minuten später half Rapid unfreiwillig nach. Ronja Leidler wollte einen Freistoß von Uka klären, beförderte den Ball aber ins eigene Tor. 3:0 – die Derby-Premiere entwickelte sich für die Grün-Weißen schon vor der Pause zum Debakel.

Austrianerinnen feierten Gala bei Derby-Premiere. © GEPA pictures

Gelb-Rot und ein Schuss ins Kreuzeck

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Austria überlegen. Für Rapid wurde die Aufgabe in der 59. Minute zusätzlich erschwert: Haupt hielt Almedina Sisic am Trikot und sah ihre zweite Gelbe Karte.

In Überzahl legten die Gastgeberinnen nach. Jakobsen traf nach einer flachen Hereingabe zum 4:0 (70.). Drei Minuten später setzte Sisic den Ball aus 17 Metern genau ins Kreuzeck.

Pfanner trifft aus 35 Metern

Den Schlusspunkt setzte Patricia Pfanner – und der konnte sich sehen lassen. Nach einem Konter und dem Zuspiel von Tatjana Weiss überhob sie die herausstürmende van Niehoff aus 35 Metern zum 6:0 (85.).

Rapids Torfrau verhinderte kurz darauf mit einer starken Reaktion gegen einen Kopfball von Anna Schorn sogar noch den siebenten Gegentreffer.