Aktuell gibt es auf 68 Kilometern Flusslänge nur eine einzige Autobrücke.
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Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) betonte, Niederösterreich wolle eine "dauerhafte Marchquerung bei Angern ernsthaft angehen". Er fordert: "Es muss in der Region eine direkte und verlässliche Straßenverbindung zwischen Niederösterreich und der Slowakei geben." Dafür soll eine Machbarkeitsstudie von 2023 aktualisiert werden. Landbauer stellte jedoch klar, er könne keine Brücke versprechen, "deren Finanzierung nicht geklärt ist".
Einwohner fordern Baustart
Rückenwind kommt aus der Zivilgesellschaft: Gastwirt Gerhard Küssler sammelte 4.500 Unterschriften für das Projekt und betont gegenüber "Standard": "Die Wirtschaft braucht die Brücke, die Touristen, die Pendler. Alle brauchen sie." Ein historischer Knackpunkt des Vorhabens ist der genaue Standort. Angerns SPÖ-Bürgermeister Robert Meißl favorisiert die teurere Variante am südlichen Ortsrand, um viel Verkehr im Zentrum zu vermeiden: "Im Waldviertel bekommt jede Ortschaft eine Umfahrung, aber bei uns Roten sollen die Autos durchfahren. Das geht nicht." Auch Landbauers aktueller Vorstoß bezieht sich mittlerweile explizit auf eine Brücke "südlich von Angern".