Die Künstliche Intelligenz verändert den Arbeitsmarkt mit etwas Verzögerung immer deutlicher. Beim US-Riesen Microsoft wackelt jetzt ein Viertel aller Arbeitsplätze.
Mehr Milliarden für die KI
Microsoft hat Medienberichten zufolge knapp 60.000 Mitarbeitern die Möglichkeit auf ein "buyout" angeboten, rund einem Viertel der weltweiten Belegschaft. Das geht aus einem internen Memo hervor, dass Personalchefin Amy Coleman an die Belegschaft verschickte.
Berechtigt seien Beschäftigte in Großbritannien, den USA, Kananda und Indien unterhalb des "vice president level", wie die Branchenseite "investing.com" berichtet. Ein Vice President (VP) bei Microsoft ist eine Führungsposition im oberen Management, die direkt unter dem C-Level (wie CEO oder Executive Vice Presidents) angesiedelt ist.
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Das von Bill Gates mitgegründete Unternehmen will Kosten senken, um milliardenschwere Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) zu ermöglichen. Im laufenden Jahr wurden laut Firmenangaben 130 bis 145 Milliarden Dollar in KI und Rechenzentren investiert.
Es ist bereits das zweite mal in diesem Jahr das Microsoft ein "buyout" dieser Art stellt. Im Juli akzeptierten rund 30 Prozent der Betroffenen das Angebot. Andere Technologie-Riesen wie Alphabet oder Meta haben ebenfalls ähnliche Schritte unternommen.