Country-Legende

Abschied von Dolly Parton: Miley Cyrus trauert um ihre "Zweite Mutter"

© Katherine Bomboy/NBC via Getty I
Der Tod der Country-Legende Dolly Parton hinterlässt eine tiefe Lücke in der Musikwelt und stürzt vor allem ihre Patentochter Miley Cyrus in tiefe Trauer. Mit emotionalen und sehr persönlichen Worten nahm der Popstar nun Abschied von ihrer geliebten Mentorin und Wegbegleiterin.
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Nach dem Ableben von Country-Ikone Dolly Parton, die am Dienstag nach einem schweren Krebsleiden verstorben ist, bricht Miley Cyrus ihr Schweigen. Die Nachricht vom Tod der berühmten Sängerin, die mit Welthits wie "9 to 5" und "Jolene" Musikgeschichte schrieb, löste rund um den Globus eine Welle der Bestürzung aus. Doch für Cyrus ist dieser Verlust ein ganz persönlicher Schicksalsschlag, der weit über das Ableben einer Branchenkollegin hinausgeht.

Einen Tag nach der traurigen Nachricht meldete sich die US-Sängerin auf ihren Social-Media-Kanälen Instagram und X zu Wort. In einer hochemotionalen Stellungnahme drückte sie ihren tiefen Schmerz aus und betonet, wie schwer es ihr falle, den Verlust zu begreifen: "Das Gefühl, meine Tante Dolly verloren zu haben, lässt sich kaum in Worte fassen", gesteht Cyrus ihren Fans weltweit.

Eine Beziehung weit über die Patenschaft hinaus

Die Beziehung zwischen den beiden Ausnahmekünstlerinnen war einzigartig und von einer tiefen, familiären Liebe geprägt. Dolly Parton war nicht nur die offizielle Patentante von Miley Cyrus, sondern nahm im Laufe der Jahre die Rolle einer engen Bezugsperson und Mentorin ein. Die beiden standen im Laufe ihrer Karriere nicht nur mehrfach gemeinsam im Tonstudio und auf der Bühne, sondern teilten auch vor der Kamera unvergessliche Momente:

  • Gastauftritte bei Hannah Montana: In der weltberühmten Disney-Serie spielte Parton die Rolle von Mileys Tante und begeisterte damit ein Millionenpublikum.
  • Musikalische Zusammenarbeit: Die beiden Sängerinnen nahmen gemeinsame Songs auf und bewiesen bei ihren Auftritten stets eine außergewöhnliche Harmonie.
  • Familiäre Vertrautheit: In Interviews betonten beide immer wieder die enge Bindung. Parton sagte einst dem London Evening Standard, dass Miley "für mich wie eine Tochter" sei. Cyrus wiederum erklärte im W Magazine: "Dolly war für mich wie eine Mutter."

Trotz des großen Erfolgs und des Scheinwerferlichts, das beide Leben prägte, blieben die wichtigsten Momente ihrer Beziehung stets abseits der Kameras. Cyrus betonte in ihrem emotionalen Abschiedsbrief: "Unsere heiligsten Momente waren privat und werden dort hinter den Kulissen, hinter dem Glanz und zwischen unseren Herzen bleiben."

Ein Vermächtnis in Tönen und die Kraft zum Weitermachen

Miley Cyrus erinnerte sich in ihrer Botschaft auch an eines der letzten und prägendsten Gespräche, das sie mit ihrer geliebten Tante führte. Darin sei es vor allem um die Kraft der Verwandlung und der Musik gegangen. Ihre Worte zeugen von dem unerschütterlichen Lebensmut, den Parton zeitlebens ausstrahlte: "Dolly würde wollen, dass ich es fühle, ein Lied darüber schreibe und dann weitermache und stark bin", schreibt Cyrus. Für sie stehe fest, dass sie das Erbe ihrer Patentante in Ehren halten will: "Ich werde sie immer lieben und möchte, dass sie stolz auf mich ist."

Weltweite Trauer um eine unvergessene Ikone

Nicht nur für Miley Cyrus blutet an diesem Tag das Herz. Musikgrößen aus aller Welt bekunden derzeit ihr Beileid zum Tod der Ausnahmesängerin. Wie das renommierte Musikmagazin Rolling Stone berichtet, äußerten sich neben unzähligen Fans auch Weltstars wie Taylor Swift, Beyoncé und Paul McCartney zutiefst erschüttert über das Ableben der Country-Legende.

Ihr Pressesprecher hatte zuvor offiziell bestätigt, dass Parton den Kampf gegen eine Krebserkrankung verloren hat. Zum Trost bleibt Cyrus jedoch eine Gewissheit, die sie durch diese schwere Zeit tragen wird: "Ich habe einen Engel an meiner Seite. Das war schon immer so." Die Beisetzung von Dolly Parton soll im engsten Familienkreis im Rahmen einer kleinen, streng privaten Trauerfeier stattfinden, um der Familie Raum für den Abschied im Stillen zu geben.