Bei DFB-Debakel
Adeyemi-Brüller wollte gegen Hassrufe vorgehen
Auch unter Jürgen Klopp konnte das deutsche Nationalteam bisher nicht beeindrucken. Nach zwei Spielen hat das Team ein Unentschieden und eine Niederlage am Konto. Vor allem die Leistung gegen Griechenland sorgt bei vielen Fans für Unzufriedenheit.
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Nach der 0:1-Niederlage wird neben dem schlechten Spiel des DFB-Teams auch über einen besonderen Fan diskutiert. Er sorgte während der Übertragung beim ARD bei einigen TV-Zuschauern mit seinen Rufen für Unmut. Jedoch hatte der Mann einen besonderen Grund, Adeyemi zu motivieren.
"Ich habe zum lautstarken Support gegriffen"
Gegenüber der "Rheinischen Post" erklärt der Stadionbesucher, dass er mit seinen Rufen abwertenden Kommentaren auf den Rängen entgegenwirken wollte. Während der ersten Halbzeit hat der Mann immer wieder "menschenunwürdige und herablassende Sprüche über einen Teil der deutschen Mannschaft" gehört.
Der Fan, der gerne unerkannt bleiben möchte, erklärte: "Ich habe mir dann gedacht, da kann man ja lautstark dagegen rufen, damit man den anderen Schmarrn nicht hört. Und so habe ich zum lautstarken Support gegriffen."
"Jetzt Karim, hol ihn dir"
Während der Übertragung waren Sätze wie "Jetzt Karim, hol ihn dir!", "Karim, der Nächste!" oder "Karim, noch fünf Minuten, der lahmt schon" klar und deutlich zu hören. Auch die rund elf Millionen TV-Zuschauer beim ARD haben die Rufe mitbekommen.
In den sozialen Medien beschwerten sich einige über die Geräuschkulisse. Andere fanden die Zwischenrufe amüsant. Trotzdem erreichte der Fan sein Ziel. Die hasserfüllten Sprüche waren während der Übertragung nicht zu hören, sondern die motivierenden Rufe des Motivators.