Wien. Der Afghane, der im Bereich der Badner-Bahn-Haltestelle bzw. dem Zugang zur U6 und dem Bahnhof Meidling gefunden wurde, wies mehrere Verletzungen auf, die ihm augenscheinlich mit einem Messer im Bereich des Oberkörpers und der Arme zugefügt worden waren.
Mehrere Anrufer hatten gegen 21.30 Uhr die Polizei wegen einer Massenschlägerei alarmiert, bei der zumindest eine schnittige Waffe im Spiel gewesen sein soll. Am Einsatzort trafen die Beamten auf den schwer verletzten 21-Jährigen. Zwei Begleiter des Opfers (ein Syrer und ein weiterer Afghane) beschuldigten drei Männer, die sich in der Nähe befanden, als mutmaßliche Tatverdächtige. Die drei Syrer (zwei 19- sowie ein 34-Jähriger) wurden daraufhin festgenommen.
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Ein Polizist mit Sanitätsausbildung versorgte den niedergestochenen Afghanen bis zum Eintreffen der Berufsrettung. Anschließend wurde das Opfer notfallmedizinisch behandelt und in den Schockraum eines Krankenhauses gebracht.
Die Polizei fahndete danach nach weiteren mutmaßlich Beteiligten. Ursprünglich war von insgesamt zehn bis 15 an der Auseinandersetzung involvierten Personen die Rede. Die Suche verlief zunächst ohne Erfolg. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, übernahm die weiteren Ermittlungen, die Tatwaffe wurde noch nicht gefunden.