Einsatz in OÖ

Nachbar (24) rettet Raucher vor Flammentod

Feuerwehr und Polizei im Einsatz vor einem rauchenden Wohnhaus in der Nacht.
© laumat.at
Ein Wohnhausbrand bei Linz in der Nacht auf Samstag, bei dem ein 66-Jähriger von einem jungen Nachbarn gerettet wurde und reanimiert werden musste, ging offenbar von einer Zigarette aus.
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OÖ. Wie die Polizei es in korrektem Amtsdeutsch ausdrückt, ist der Brand einer Doppelhausanlage durch "nicht sachgemäß entsorgte Rauchwaren" entstanden, wie ein Gutachten eines Sachverständigen ergab, sprich: Der 66-jährige alleinstehende Mieter hatte eine Zigarette nicht ordentlich ausgedämpft oder die Tischick fiel ins Sofa, ohne dass es dem Mann aufgefallen wäre - denn genau im Wohnzimmer brach dann das Feuer aus. Andere Zündquellen konnten ausgeschlossen werden

Rauch qualmte aus der Wohn in Pasching.
Rauch qualmte aus der Wohn in Pasching. © laumat.at

Insgesamt wurden vier Menschen bei dem Brand verletzt: Der Raucher und seine drei Nachbarn, darunter auch jener 24-Jährige, der den Anrainer aus dem Gebäude über das gemeinsame Stiegenhaus brachte. Dessen 64-jährige Mutter und seine Oma (93) rettete die Feuerwehr mit einer Drehleiter. Die beiden Frauen und Sohn bzw. Enkel wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus der Elisabethinen in Linz eingeliefert. Der 66-Jährige konnte soweit stabilisiert werden. Ihn brachte der Notarztwagen in das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder.

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