Da die MedUni sehr personallastig sei, betonte er in "Wien heute": "... dann wird das bedauerlicherweise auch das Personal betreffen."
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Bereits 2025 wird geplant, wie ab 2028 gekürzt wird – etwa durch Nicht-Nachbesetzungen von Pensionierungen oder ärztlichen Stellenabbau. "Das werden die Verhandlungen der nächsten Monate zeigen", so Müller.
Probleme mit Stadt-Vertrag
Die Konsequenz für den klinischen Betrieb: "Das heißt, am Ende werden möglicherweise etwas weniger Patienten betreut werden können als derzeit." Ein zusätzliches Problem stelle der bis 2033 laufende AKH-Vertrag mit der Stadt Wien dar. Müller sieht hierbei eine Diskrepanz: "Wir sind einerseits gebunden über diesen Vertrag und andererseits haben wir wahrscheinlich zu wenig Geld."
An der Gesundheit sparen
Dass die Bevölkerung von den Sparmaßnahmen gar nichts bemerkt, könne er sich aus heutiger Sicht "sehr schwer vorstellen". Zur Zusicherung von Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ), nicht bei der Gesundheit zu sparen, sagte Müller: "Ich glaube schon, dass sie das will." Allerdings sei vielen wohl nicht bewusst gewesen, dass das Unibudget die Unikliniken direkt mitfinanziert. Da das AKH ein Drittel der Wiener Gesundheitsversorgung abdeckt, seien die Auswirkungen unmittelbar und die Stimmung unter den Beschäftigten bereits angespannt.