Sprengstoff gefunden

"Akute Bedrohung!" Weiter Drohnen-Alarm in Deutschland

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Ein Drohnenfund am Flughafen Leipzig/Halle sorgt für Alarmstimmung. Die Sicherheitsbehörden stehen nach dem Entdecken einer Sprengvorrichtung vor ungeklärten Hintergründen.
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Die Sicherheitsbehörden gehen laut Berichten davon aus, dass die Sprengvorrichtung auf dem Flughafen Leipzig/Halle nur wegen eines nicht funktionierenden Zünders nicht explodierte. Das Flugobjekt wurde in unmittelbarer Nähe einer Antonow-Maschine aus der Ukraine entdeckt. Die Airline hatte ihre Flotte nach Beginn des Ukraine-Kriegs nach Sachsen verlegt, um ihre Maschinen vor russischen Angriffen zu schützen. Zuvor war das größte Frachtflugzeug der Welt, die Antonow An-225, auf der Heimatbasis in Kiew bei Kämpfen zerstört worden.

Verbindung zu deutschen Spezialeinheiten

Für Heiko Teggatz, den Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, betrifft der Vorfall die Sicherheitsbehörden direkt. Er erklärte, dass die Antonow-Maschinen regelmäßig von deutschen Spezialeinheiten genutzt werden. Dies sei etwa der Fall, wenn schweres Material wie Hubschrauber in ausländische Einsatzgebiete verlegt werden muss.

Polizeigewerkschaft sieht akute Bedrohung

Der 53-Jährige betonte, dass der Vorfall die akute Bedrohungslage belege, in der man sich derzeit befinde. Von einer abstrakten Bedrohung, wie sie von der Politik gerne suggeriert werde, könne keine Rede mehr sein.

Forderungen an die Bundesregierung

Teggatz forderte, dass die Bundesregierung massiv in Technik und Fachpersonal investieren müsse. Zudem müssten klare Zuständigkeiten definiert werden, um künftig auf Bedrohungen der kritischen Infrastruktur rechtzeitig zu reagieren.