Neues Update

Akute Sicherheitsgefahr! Chrome-Nutzer müssen jetzt sofort handeln

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Google hat mit dem Update Chrome 152 exakt 327 Sicherheitslücken geschlossen. Es ist nun für Windows, macOS, Linux, Android und iOS verfügbar.
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Der US-Technologiegigant Google hat ein dringendes Sicherheitsupdate für seinen Webbrowser Chrome veröffentlicht, das eine Rekordzahl an Schwachstellen beseitigt. Nutzerinnen und Nutzer weltweit sind aufgerufen, ihre Installationen umgehend zu überprüfen, um potenzielle Angriffe abzuwehren.

Gigantisches Update schließt kritische Einfallstore

Mit der Veröffentlichung der neuen Version Chrome 152 reagiert Google auf eine beispiellose Fülle an Sicherheitsrisiken in seiner Software. Insgesamt wurden durch die Entwickler stolze 327 Sicherheitslücken auf einen Schlag geschlossen. Zehn dieser Schwachstellen wurden von den hauseigenen Sicherheitsteams als kritisch eingestuft, was die Dringlichkeit der Aktualisierung verdeutlicht. Das Update steht ab sofort für alle gängigen Betriebssysteme wie Windows, macOS, Linux sowie für die mobilen Plattformen Android und iOS bereit.

Obwohl Google betont, dass nach aktuellen Erkenntnissen noch keine dieser Lücken aktiv von Cyberkriminellen für Angriffe ausgenutzt wurde, ist schnelles Handeln ratsam. Sobald Details zu den Schwachstellen öffentlich werden, steigt das Risiko von gezielten Angriffen im Internet rasant an.

Speicherfehler als größte Bedrohung identifiziert

Die genauere Analyse der geschlossenen Lücken zeigt, wo die größten Gefahren für die Nutzer lauern. Bei neun der zehn als kritisch eingestuften Sicherheitslücken handelt es sich um sogenannte "Use-after-free"-Fehler. Dabei handelt es sich um schwerwiegende Speicherfehler im Browser-System, die von Kriminellen ausgenutzt werden können, um Schadsoftware auf fremden Computern einzuschleusen und dort ohne Wissen des Besitzers auszuführen.

Die mit Abstand gefährlichste Einzellücke wird unter der Registrierungsnummer CVE-2026-79282 geführt. Diese befindet sich direkt in der wichtigen Grafikkomponente mit dem Namen "Angle". Über solche Einfallstore können Angreifer die Kontrolle über Systemressourcen erlangen, weshalb ein Verzug bei der Installation des Updates ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt.

So führen Sie das manuelle Update durch

Obwohl sich Google Chrome im Regelfall im Hintergrund selbstständig aktualisiert, sollten sich User nicht blind darauf verlassen. Es wird dringend empfohlen, die Versionsnummer des Browsers manuell zu überprüfen, um sicherzugehen, dass der Schutz bereits aktiv ist. Dies gelingt mit nur wenigen einfachen Klicks direkt in den Einstellungen des Programms:

  1. Menü öffnen: Klicken Sie im geöffneten Browser ganz oben rechts auf das Drei-Punkte-Symbol
  2. Hilfe-Bereich anwählen: Navigieren Sie im angezeigten Menü nach unten und wählen Sie den Punkt "Hilfe".
  3. Versionsprüfung starten: Klicken Sie im Untermenü auf den Eintrag "Über Google Chrome".
  4. Update ausführen: Der Browser prüft nun automatisch, ob eine Aktualisierung verfügbar ist, und installiert diese gegebenenfalls sofort.

Nach erfolgreicher Aktualisierung muss der Browser neu gestartet werden. Auf Windows und macOS lautet die sichere Versionsnummer nach dem Update 152.0.7977.65, während für Linux, Android und iOS die Version 152.0.7977.64 gilt.

Andere Browser-Hersteller geraten unter Druck

Da viele andere populäre Webbrowser auf derselben technologischen Basis wie Google Chrome – dem sogenannten Chromium-Projekt – aufbauen, hat dieses Riesen-Update weitreichende Konsequenzen. Nutzer von Microsoft Edge, Brave, Vivaldi und Opera müssen sich derzeit noch in Geduld üben und besonders achtsam im Netz bewegen. Diese Programme laufen aktuell noch auf einer älteren, potenziell verwundbaren Chromium-Basis.

Es wird erwartet, dass die jeweiligen Entwickler dieser Browser in den kommenden Tagen eigene Updates veröffentlichen werden. Google selbst drosselt das Tempo unterdessen nicht: Erst in der Vorwoche wurden mit zwei kleineren Updates 22 Schwachstellen beseitigt, und die nächste reguläre Großversion Chrome 153 soll bereits in vierzehn Tagen erscheinen.