In EU-Land

Alle Grundbuchdaten nach Hacker-Attacke gelöscht

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Ein Hacker hat die gesamte Datenbank des nationalen Grundbuchs gelöscht und bietet die brisanten Daten nun im Darknet an.
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Ein massiver Cyberangriff hat in Rumänien für den totalen Stillstand gesorgt. Der Angreifer nutzte laut Sicherheitsexperten extrem simple Passwörter wie "passw0rd", um in die Systeme der nationalen Agentur ANCPI einzudringen. Als die Behörde sich weigerte, eine Lösegeldforderung zu bezahlen, machte der Täter ernst und löschte kurzerhand die Daten. Der Kriminelle soll ein Einzeltäter aus Algerien sein, der unter dem Pseudonym „ByteToBreach" auftritt.

Für angehende Immobilienbesitzer kommt der Totalausfall zur Unzeit. Am 1. August 2026 steigt die Mehrwertsteuer für Neubauwohnungen in Rumänien drastisch von neun auf 21 Prozent. Weil das System blockiert ist, liegen Tausende geplante Käufe nun auf Eis. Notare können derzeit nichts beurkunden und Banken vergeben keine Hypotheken.

Backups manipuliert

Während der Täter im Darknet behauptet, auch die Online-Backups unwiederbringlich manipuliert zu haben, versucht die ANCPI zu beruhigen. Man verfüge über sichere Offline-Kopien und baue das Netzwerk derzeit komplett neu auf. Der rumänische Senat diskutiert derweil bereits eine Notverordnung, um die drohende Steuererhöhung für die betroffenen Käufer zu verschieben.

Während die nationale Cybersicherheitsbehörde angeblich schon lange vor diesen eklatanten Lücken gewarnt hatte, muss die Agentur ANCPI nun versuchen, den Betrieb aus alten Offline-Kopien mühsam wiederherzustellen. Die betroffenen Bürger können derweil nur abwarten und hoffen.