ÖFB-Aufstellung

Alles neu oder WM light? So kann Rangnick spielen

© APA/EXPA/ REINHARD EISENBAUER
Freiwillig und auch unfreiwillig hat Ralf Rangnick einen etwas anderen ÖFB-Kader nominiert. Doch wie kann er nun aufstellen?
Zur Vollversion des Artikels

Am Donnerstag (20.45 Uhr/live ORF1 & im OE24-Live-Ticker) trifft Österreich zum Auftakt des Nations-League-Viererpacks in Wien auf Israel.

Nach dem ÖFB-Aus von Rekordtorschütze Marko Arnautovic, der (vorläufigen?) Pause von Marcel Sabitzer und der fehlenden Fitness des vereinslosen David Alaba steht die Nationalmannschaft vor einem Umbruch.

Rangnick sprach bei der Kader-Präsentation davon, seinen Kader auch mit Blick auf mögliche Schlüsselspieler für die EM in zwei Jahren zu nominieren. Im Hinblick darauf bieten sich mehrere Möglichkeiten für die kommende Startelf.

Wir präsentieren zwei mögliche Aufstellungen, eine WM-Aufstellung light und eine Option Next Generation. In Wahrheit könnte es eine Mischung aus beiden werden.

Ein Team aus elf WM-Teilnehmern

Möchte der Teamchef den Generationenwechsel vorerst langsam angehen, bietet sich ihm die Chance, eine Startelf komplett mit WM-Fahrern aufzustellen, siehe hier:

A. Schlager – Mwene, Danso, Lienhart, Posch – X. Schlager, Seiwald – Wimmer, Wanner, Schmid – Gregoritsch

Dieses Team wäre bereits eingespielt in den Nationalfarben und Rangnick weiß, was er an ihnen hat.

Von den Neuen einige nicht gesetzt

Da der 68-Jährige aber auch frisches Blut und vor allem viel Energie ins Team bringen wollte, sollten auch die Neulinge berücksichtigt werden. Die Option Alles Neu:

Wiegele – Wöber, Bacher, Affengruber, Veratschnig – Markovic, Seiwald – Lang, Kalajdzic, Chukwuemeka – Adamu

Exakt so werden wir die Aufstellung wohl definitiv nicht sehen, sie hätte aber auch Vorteile. Viele Kicker in dieser Version sind in ihren Klubs gesetzt und bringen Leistung.

Lyon-Legionär Felix Bacher © IMAGO/Kirchner-Media

Im Gegensatz zu Alexander Schlager spielt Florian Wiegele konstant, David Affengruber (Fulham), Felix Bacher (Lyon) und Salzburg-Jungkapitän Nikolas Veratschnig wissen nach ihren Transfers sofort zu überzeugen. Vasilije Markovic lässt sein Talent bei Austria Wien mehrfach aufblitzen.

Wo kommen die Tore her?

Maximilian Wöber, Christoph Lang, Sasa Kalajdzic, Carney Chukwuemeka und Junior Adamu sind bisher nicht gesetzt, würden aber Intensität und eine neue Facette ins Team bringen.

Speziell die Achse Lang, Kalajdzic (kennen sich vom LASK) und Adamu, die allesamt Stürmer, aber auch rund um diesen spielen können, wären ein neuer Ansatz.

LASK-Asse Christoph Lang und Sasa Kalajdzic © GEPA pictures/ Manuel Binder

Wie gesagt, werden es in den vier Spielen verschiedene Mischungen sein. Nun ist die Zeit durchzuprobieren.