"Bringt der August"

Alte Bauernregel warnt vor bitterkaltem Winter

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Heftige Gewitter haben am Donnerstag weite Teile Österreichs heimgesucht. Eine alte Bauernregel sieht darin bereits einen Hinweis auf die kommenden Wintermonate: "Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter."
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Die überlieferte Wetterweisheit stellt einen direkten Zusammenhang zwischen einem gewitterreichen August und einem strengen Winter her. Je häufiger es im Hochsommer donnert und blitzt, desto kälter und härter soll demnach die darauffolgende kalte Jahreszeit ausfallen. Gerade nach den zahlreichen Gewittern in Österreich lohnt sich daher ein Blick auf die alte Bauernregel.

Was steckt dahinter?

Allerdings sollte man sie mit Vorsicht genießen. Einen wissenschaftlich belegten Zusammenhang zwischen der Zahl der August-Gewitter und der Wintertemperatur gibt es nicht. Der kommende Winter wird von zahlreichen großräumigen Wetter- und Klimafaktoren beeinflusst. Bauernregeln sind daher vor allem als überliefertes Erfahrungswissen zu verstehen und nicht als verlässliche Langzeitprognose.

Für Wetterfreunde bleibt die Regel dennoch spannend: Sollte der August bis zum Monatsende weiterhin von zahlreichen Gewittern geprägt sein, wäre das nach alter Überlieferung ein schlechtes Zeichen für den Winter. Ob auf den unbeständigen Sommer tatsächlich eine kalte Jahreszeit folgt, wird sich allerdings erst in den kommenden Monaten zeigen.