Besonders betroffen sind die Lombardei und Ligurien. In der Valcamonica nahe Brescia sorgten Erdrutsche für erhebliche Verkehrsprobleme.
Auch in der ligurischen Badeortschaft Portofino ging ein Erdrutsch auf die Zufahrtsstraße ab. Die Fahrbahn wurde geräumt, war zunächst aber nur für Zweiräder im Wechselverkehr passierbar. Für eine vollständige Öffnung musste zunächst der betroffene Hang gesichert werden. In Ligurien wurde die Unwetterwarnung von Gelb auf Orange angehoben. Für die kommenden 24 Stunden wurden weitere heftige Niederschläge, Gewitter, starker Wind und eine schwere Sturmflut erwartet. Zudem besteht die Gefahr sogenannter Downbursts. Nach Behördenangaben gingen allein am Donnerstag rund 40.000 Blitze über Ligurien nieder.
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Parks in Mailand geschlossen
In Mailand bleiben wegen der Unwettergefahr auch am Freitag Parks, Bibliotheken, öffentliche Schwimmbäder sowie Bildungseinrichtungen und das Planetarium in den betroffenen Anlagen geschlossen. Die Stadtverwaltung warnt davor, sich während der Unwetter in Grünanlagen oder unter Bäumen aufzuhalten.
Auch der Bahnverkehr wurde durch das Unwetter erheblich beeinträchtigt. In Ventimiglia setzte ein Blitz die Steuerungs- und Sicherheitssysteme des Bahnhofs außer Betrieb. Der Zugverkehr wurde daraufhin vorübergehend vollständig unterbrochen. Techniker arbeiten an der Wiederherstellung der Systeme.
Auf der Strecke zwischen Genua und Ventimiglia kam es ebenfalls zu Unterbrechungen und Verspätungen. Ein Zug von Genua nach Rom blieb in Riva Trigoso wegen eines Blitzschadens stehen. Die Passagiere wurden auf einen anderen Zug umverteilt. Intercity- und Regionalzüge mussten mit erheblichen Verspätungen von bis zu 80 Minuten rechnen. Auch am Flughafen Genua führte das Unwetter zu Behinderungen: Ein Flug aus Bukarest wurde nach Pisa umgeleitet.
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