Ehrliche Worte
Amal Clooney spricht über Schattenseiten ihrer Ehe mit George
Die bekannte Menschenrechtsanwältin Amal Clooney und ihr Ehemann und Hollywoodstar George zeigten sich in der Vergangenheit stets absolut verliebt auf dem roten Teppich. Erst Anfang des Jahres schwärmte der 65-jährige Schauspieler in den höchsten Tönen von seiner Frau und betonte stolz, dass sich die beiden noch nie gestritten hätten. Doch der weltweite Ruhm brachte für die Juristin auch unerwartete Hürden mit sich, wie sie vor wenigen Tagen bei einem Auftritt in Bangkok offen zugab.
Großer Druck im Rampenlicht
Gemeinsam mit der Profi-Boxerin Ramla Ali (36) sprach die zweifache Mutter über das Thema Stereotypisierung. Zu Beginn ihrer Karriere erlebte Amal Clooney (48) sexistische Aussagen, doch die Hochzeit in Venedig im September 2014 änderte alles noch einmal radikal. Plötzlich stand ihr Privatleben unter globaler Beobachtung. "Es war ein seltsames Phänomen. Früher hatte ich mein Berufsleben und mein Privatleben. Die konnten ganz unterschiedlich aussehen und ich konnte sie voneinander trennen", erklärte die Anwältin. Mit der Ehe und der Geburt der gemeinsamen Zwillinge Alexander und Ella (9) war diese strikte Trennung nicht mehr möglich.
Sorgen vor dem Richter
Die ständige Aufmerksamkeit der Medien verunsicherte sie anfangs stark. Sie hatte Angst, dass ihr modisches Auftreten oder ihr Verhalten in der Öffentlichkeit ihre berufliche Glaubwürdigkeit beschädigen könnte. "Anfangs war mir diese eindimensionale Sichtweise irgendwie bewusst, bei der ich das Gefühl hatte: 'Na ja, ich kann nicht in diesem Kleid gesehen werden oder das tun, weil ich am Montag vor einem Richter stehe und ich nicht möchte, dass der Richter …'", offenbarte sie ehrlich. Doch schlussendlich habe sie gelernt, dass das eigene Leben viel wichtiger sei als diese Sorgen. Am Ende zähle im Gerichtssaal nur, ob man in seinem Job wirklich gut ist.
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Familie steht an erster Stelle
Trotz des enormen Drucks durch die Medien ließ sich die 48-Jährige nicht in ihren privaten Entscheidungen beirren. Für sie stand immer fest, dass sie keine Abstriche für ihre Liebsten machen würde. "Ich würde nicht zulassen, dass dieser factor mich davon abhält, Dinge zu tun, die für meine Familie oder für meine Beziehung wichtig sind", stellte sie klar. Dennoch gab sie zu, dass der plötzliche Verlust der Anonymität eine enorme Umstellung war. Früher konnte sie selbst entscheiden, wie sehr sie in der Öffentlichkeit stand, woran sie sich nach der Hochzeit mit dem Weltstar erst gewöhnen musste.