Man habe 128 abgefeuerte Munition gezählt, sagte Anti-Terrorstaatsanwalt Olivier Christen. Der Täter schoss demnach am Freitag an acht Orten in einem Umkreis von zwölf Kilometern. Den Anschlag habe er in besonderem Maße vorbereitet. Die Behörden ermitteln wegen Mord und versuchten Mordes mit Terrorbezug und rassistischer Komponente.
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Der 39 Jahre alte Verdächtige bestritt den rassistischen Charakter der Tat. Der Franzose, in dessen Blut Spuren von Cannabis und Kokain gefunden worden waren, war zwischenzeitlich in eine psychische Ambulanz verlegt worden. Mittlerweile befindet der Mann sich wieder in Polizeigewahrsam.
Der Mann hatte in den Gemeinden Trappes und La Verrière aus einem Auto heraus mit einer automatischen Waffe geschossen. Dabei kam ein Mensch ums Leben, vier weitere wurden teils sehr schwer verletzt. Der Verdächtige wurde kurze Zeit später festgenommen. Präsident Emmanuel Macron verurteilte den Vorfall als "rassistischen Terroranschlag".