Tor-Premiere

Arnautovic-Fußstapfen: Die magische "7" für wichtige Tore

© APA/HELMUT FOHRINGER
Das Premieren-Tor von Christoph Lang gegen den Kosovo hat eine ganz besondere Bedeutung.
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Der Nations-League-Viererpack bedeutete für das ÖFB-Team auch einen Neustart. Nach dem Ende der Ära Arnautovic im Nationalteam musste Erfolgs-Teamchef Ralf Rangnick mit Marcel Sabitzer und David Alaba auf zwei weitere erfahrene Routiniers verzichten.

Ein Team ohne Fanliebling "Arnie" war für viele Fans lange Zeit kaum vorstellbar. Doch der "ÖFB neu" überzeugte in den vergangenen Partien mit viel Kampfgeist, und vor allem die beiden Aufholjagden in Irland und im Kosovo zeigen, dass die Stimmung im Team stimmt.

Besonders der Ausgleich in Pristina war ein ganz besonderer. Ausgerechnet der Spieler, der die Nummer von Arnautovic erbte, konnte mit einem sehenswerten Kopfball aus großer Distanz im Finish jubeln: LASK-Star Christoph Lang erzielte sein erstes Tor im ÖFB-Trikot.

"Kein Kopfballungeheuer"

"Ich bin nicht gerade als Kopfballungeheuer bekannt", scherzte der 25-Jährige, der damit in die Fußstapfen von Marko Arnautovic trat und mit besonders  wichtigen Toren für Aufsehen sorgte. "Ich konnte es gar nicht richtig glauben", freute er sich im ORF-Interview über seinen Premierentreffer.

Damit wird die magische Glückszahl 7 ihrer mythischen Rolle gerecht und ist scheinbar auch in Zukunft im ÖFB-Team in guten Händen beziehungsweise Füßen.

Die Zahl 7 gilt im westlichen Kulturkreis seit Jahrtausenden als Sinnbild für Magie und unverbrüchliches Glück, weil sie eine harmonische Brücke zwischen Geist und Materie schlägt: Sie vereint die göttliche Trinität der Zahl 3 mit den vier irdischen Elementen und Himmelsrichtungen der Zahl 4 zu einer vollkommenen kosmischen Ordnung. Jenseits mathematischer Berechnungen verkörpert sie das Geheimnisvolle, das nicht Messbare sowie die Tiefen des menschlichen Unterbewusstseins und steht für Weisheit, Intellekt und tiefgründiges Nachdenken über die fundamentalen Fragen des Lebens.