Paukenschlag

Arnautovic-Zukunft bei Roter Stern geklärt

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Bleibt er, geht er? Die Zukunft von Marko Arnautović bei Roter Stern sorgte zuletzt für einige Unruhe. In Belgrad wurde über einen möglichen Abschied des Österreichers spekuliert – nun ist die Entscheidung gefallen.
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Die Abschiedsgerüchte sind vom Tisch! Marko Arnautović bleibt Roter Stern Belgrad erhalten. Nachdem zuletzt über einen möglichen vorzeitigen Abgang des ÖFB-Rekordteamspielers spekuliert wurde, sorgt nun der neue Trainer Albert Riera für Klarheit: Er setzt weiter auf den 37-jährigen Wiener.

Unruhige Tage liegen hinter Roter Stern. In der Schlussphase der Transferperiode wollte der serbische Meister seinen Kader verkleinern und gleichzeitig das Gehaltsbudget entlasten. Auch Arnautović, mit einem Rekordjahresgehalt von 2,5 Millionen Euro, galt dabei als möglicher Abgang. Eine Offerte, die den Klub überzeugt hätte, blieb jedoch aus. Noch wichtiger: Riera wollte den erfahrenen Angreifer offenbar unbedingt behalten.

Arnautovic-Gehalt wurde zum Problem

Für Arnautović ist die Entscheidung zugleich eine neue Chance. Seine erste Saison im roten Trikot verlief schließlich wechselhaft. In der ersten Saisonhälfte hinterließ der Wiener noch einen guten Eindruck und kam unter Vladan Milojević regelmäßig zum Einsatz. Nach dem Trainerwechsel zu Dejan Stanković verlor er jedoch zunehmend an Einfluss und konnte nicht mehr an seine stärkeren Auftritte anknüpfen.

Zusätzliche Kritik gab es nach dem Aus in der Champions-League-Qualifikation und dem anschließenden Scheitern an Viktoria Pilsen in der Europa-League-Qualifikation. Der damit verbundene Absturz in die Conference League bedeutete für Roter Stern nicht nur sportlich einen Rückschlag, sondern auch erhebliche finanzielle Einbußen. Die erhofften Millionen aus der Königsklasse oder zumindest der Europa League blieben aus – und Arnautović geriet dabei zunehmend in den Fokus.

Darum will Riera Arnautović behalten

Riera setzt nun bewusst auf die Erfahrung des Routiniers. Der Spanier plant weiter mit Arnautović und sieht ihn neben Bamba Dieng und Aleksandar Katai als wichtigen Bestandteil des Angriffs. Auch in der Kabine genießt der Wiener weiterhin Ansehen. Vor allem die jüngeren Spieler sollen seine Erfahrung schätzen, seine Ratschläge suchen und von seinem internationalen Erfahrungsschatz profitieren. Für Roter Stern ist Arnautović damit längst mehr als nur ein Stürmer.

Arnautovic seine neue Stütze im Sturm: Kamerun-Profi Bamba Dieng. © Getty Images

Auch Dieng könnte ihm helfen. Durch den neuen Angreifer verteilt sich der Druck im Sturm, während Džej Enem und Bruno Duarte den Klub verlassen haben.

Knappes Transferfenster

Am Ende wurde es für einen Wechsel ohnehin knapp. Bei den meisten europäischen Klubs ist das Transferfenster mittlerweile geschlossen. Und wer mit Arnautović noch international auf der europäischen Bühne spielen wollte, hätte sich deutlich früher entscheiden müssen. Für den Wiener ist damit klar: Die Zukunft heißt vorerst Belgrad.