Die Asylunterkunft in Schrems im Bezirk Gmünd mit bis zu 40 Plätzen wird mit Jahresende geschlossen. Es ist bereits das sechste Heim, das im Zuge der laufenden Evaluierung fällt. Davor trifft es Michelhausen, Bruck an der Leitha, Schottwien, St. Pölten und Tulln.
Landesrat Martin Antauer (FPÖ) verkündet: „Wir wollen Niederösterreich als Asylstandort möglichst unattraktiv machen." Dem Geschäftsfeld Asyl und illegale Migration schiebe man „gezielt einen Riegel vor".
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Wien als Gegenbeispiel
Antauer sieht seinen Kurs bestätigt und schickt einen Seitenhieb in die Hauptstadt: Ein Blick ins „rote Asyl-Schlaraffenland Wien" zeige, dass der freiheitliche Weg der richtige sei.
Auch ÖVP-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner verbucht einen Erfolg. Die Zahl der Asylanträge und der Personen in der Grundversorgung sinkt, daher gilt für ihn: „Unser eigenständiger niederösterreichischer Weg wirkt."