Waffen statt Autos

Audi-Mitarbeiter sollen jetzt Panzer bauen

© Omar Marques/Getty Images
Audi bietet Mitarbeitern jetzt befristeten Wechsel an.
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Aufregung beim deutschen Autokonzern: weil in der Autokrise die Arbeit langsam ausgeht, greift Audi jetzt zu neuen Methoden.

Die Volkswagen-Tochter Audi wird bald erste Mitarbeiter an die Rüstungsindustrie verleihen. Das Projekt ist freiwillig, es geht um die ganz oder teilweise in der Rüstung tätigen Konzerne Diehl, Airbus, MBDA und KNDS.

Mitarbeiter können dann im Rahmen von einem befristeten regionalen Einsatz den Arbeitgeber wechseln, rechtlich alles im Zuge einer Arbeitnehmerüberlassung.

Audi: "Außerordentlich großes Interesse"

Zuerst bekommen die indirekten Tarifmitarbeiter in Ingolstadt (Bayern) das Angebot. Zielgruppen sind Ingenieure, Qualitätsingenieure, Projektmanager sowie Mitarbeiter der Werkstätten in der technischen Entwicklung und der Qualitätsicherung. Laut Audi ist das Interesse der Mitarbeiter "außerordentlich groß".

Laut IG Metall Bayern geht das Projekt auf einen im April 2026 zu diesem Zweck geschlossenen Tarifvertrag zurück. "In manchen Betrieben gibt es aktuell nicht genug Arbeit, in anderen fehlen Fachkräfte für die Menge an Aufträgen", sagt Bezirksleiter Horst Ott gegenüber der APA.