Kommt trotzdem durch

Familie Porsche um 3,1 Milliarden ärmer

Wolfgang Porsche.
© Porsche
Die Familie Porsche steht in der neuen Reichenliste des "Manager Magazin" auf Platz 17 – mit 12,4 Milliarden Euro. Vor einem Jahr waren es noch 15,5 Milliarden. Der Verlust beträgt 3,1 Milliarden, also ein Fünftel, rechnerisch sind das 8,5 Millionen Euro weniger pro Tag.
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Das Geld der Familie steckt in der Porsche Automobil Holding SE. Die Stammaktien gehören über Zwischengesellschaften den Familien Porsche und Piëch. Die Holding ist Großaktionärin von Volkswagen und hält eine Sperrminorität an der Porsche AG.

Im ersten Halbjahr 2026 schrieb sie drei Milliarden Euro auf das VW-Paket ab und 200 Millionen auf die Porsche AG. Das Konzernergebnis nach Steuern fiel auf minus 2,2 Milliarden Euro, nach 300 Millionen Gewinn im Vorjahr. Abgeflossen ist dabei nichts. Die Abschreibungen sind nicht zahlungswirksam. Sie zeigen, was der Markt Volkswagen derzeit zutraut.

Weniger Verkauf in China

Beim Sportwagenbauer selbst liefen 122.306 Auslieferungen im ersten Halbjahr, also 16 Prozent weniger. Und in China waren es 32 Prozent weniger. Das operative Ergebnis der Porsche AG stieg trotzdem auf 1,35 Milliarden Euro, die Marge lag bei 7,8 Prozent. Das österreichische Magazin "trend" führt Porsche und Piëch gemeinsam mit geschätzt 31 Milliarden Euro. Zwei Listen, aber derselbe Absturz an der Börse.

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