Laut dem NÖ Luftgütemessnetz ist die Schadstoffbelastung kontinuierlich rückläufig. So sank die PM10-Feinstaub-Konzentration zwischen 2015 und 2025 um rund ein Drittel, während das verkehrsbedingte Stickstoffdioxid um etwa 40 Prozent zurückging.
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Das Land Niederösterreich hält zudem fest, dass sich die allgemeine PM10-Belastung seit dem Jahr 2006 sogar ungefähr halbiert hat.
Ein Ort mit Bestmarke
Überwacht wird die Luft laufend durch 36 stationäre und drei mobile Messstellen, die sich gezielt an Wohn- und Arbeitsorten sowie an Belastungsschwerpunkten wie Autobahnen befinden. Innerhalb von NÖ gibt es dabei große Unterschiede, die durch Verkehr, Bebauung oder Wetterbedingungen beeinflusst werden. Den niedrigsten PM10-Jahresmittelwert verzeichnete die Messstelle Heidenreichstein mit 9 µg/m³, während Wiener Neudorf mit 17 µg/m³ zu den am stärksten belasteten Standorten zählte.
Die Gründe für diese insgesamt sehr positive Entwicklung sind technische Verbesserungen, strengere Abgasstandards und Maßnahmen zur Luftreinhaltung. Dennoch tragen Verkehr, Industrie, Landwirtschaft und Heizungen weiterhin zur Belastung bei. Insgesamt gibt die deutlich sauberere Luft in NÖ großen Grund zum Aufatmen, auch wenn der Erhalt der guten Luftqualität eine stetige gemeinsame Aufgabe bleibt.