"Unvorteilhaft"

Ausraster am Großglockner: Jetzt spricht der Bergführer

© Instagram/Screenshot
Nach der Eskalation zwischen Kletterern am höchsten Berg Österreichs - ein Video des Vorfalls ging viral - nimmt nun der steirische Bergführer Stellung.
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Ein Kletter-Ausflug zur Erzherzog-Johann-Hütte am Großglockner endete für ein polnisches Ehepaar in einem Disaster. Beim Aufstieg über den Mürztalersteig kam es zu einer Auseinandersetzung. Ein Video der Szene wurde später auf Instagram veröffentlicht und millionenfach geklickt wurde.

Bergführer erklärt die Vorgeschichte

Nun nimmt der beteiligte Bergführer gegenüber der "Kleinen Zeitung" Stellung. "Wir waren alle im gleichen Gebiet unterwegs, aber erst am Gipfel trafen sich unsere Gruppen", erklärt er. Die Aufnahmen seien für ihn wenig schmeichelhaft: "Man muss nichts schönreden, das kann man auch nicht. Das Video ist unvorteilhaft für mich." Zur Eskalation selbst sagt er: "Da trafen sich zwei, die egoi-nfiziert sind. Aber wen interessiert die Vorgeschichte, wie es zu dieser Szene kam?"

Was vor der Eskalation geschah, ist bisher aber unklar. Laut dem Polen gab es zuvor kein Zusammentreffen.

Konsequenzen nach Vorfall

Die Polizei hat nach einer Anzeige bereits die Ermittlungen aufgenommen. Für den steirischen Bergführer gab es auch schon Konsequenzen. Der Kalser Berg- und Skiführerverein, der ihm den Auftrag vermittelt hatte, hat die Zusammenarbeit mit dem Mann bereits beendet.