Morgen 17:30 Uhr

Austria droht Blamage gegen alten Bekannten

Das Pokal-Duell zwischen Austria Wien und dem FCM Traiskirchen (Samstag, 17:30 Uhr/live ORF 1) dürfte vor allem für einen Spieler ein ganz besonderes werden. Die Austria-Legende Philipp Hosiner stürmt nämlich seit diesem Jahr für den morgigen Gegner.
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In der zweiten Runde des UNIQA ÖFB-Cups gastiert Bundesligist Austria Wien vor ausverkauftem Haus in der ARBÖ-Arena in Traiskirchen. Eine leichte Aufgabe dürfte dies mit Blick auf die aktuelle Situation der Wiener allerdings nicht werden.

Denn nachdem man am Mittwoch gegen die WSG Tirol erneut keine Punkte holen konnte, steht man zurzeit am Tabellenende der Admiral Bundesliga. Gerade mal drei Punkte aus fünf Spielen stehen bei den Veilchen zu Buche. Die aktuelle Enttäuschung zeigen auch die Aussagen von Trainer Stephan Helm nach dem Spiel: "Auch wir alle – die Spieler, das restliche Trainerteam und ich – waren nach dem Spiel gegen Tirol sauer und enttäuscht, dass wir nicht an unser Limit gekommen sind."

Dennoch hofft der Austria-Coach auf eine Trendwende: "Wichtig ist, dass man im Cupspiel am Samstag eine gewisse Reaktion auf dem Platz sieht, damit wir wieder positive Energie aufbauen können. Dieses Spiel kommt gerade richtig, damit wir beweisen können, dass wir es deutlich besser können."

Ex-Bundesliga-Stars stürmen in Traiskirchen

Gegen den Regionalligisten aus Niederösterreich heißt es nun also, die nächste Blamage abzuwenden. Doch das Potenzial für eine mögliche Überraschung ist durchaus gegeben. Denn neben Philipp Hosiner, welcher letzte Saison noch für die zweite Mannschaft der Wiener Austria stürmte und für die Wiener in der Meistersaison 2012/13 32 Ligatore erzielte, stehen mit Philipp Schobesberger, Maximilian Sax und Patrick Schmidt drei weitere ehemalige Bundesligastars im Kader der Traiskirchner.

Hosiner trifft auf seinen Ex-Klub

Zudem haben die Niederösterreicher unter der Woche ihren Trainer gewechselt. Jürgen Halper folgte auf den ehemaligen LASK-Trainer Thomas Darazs. Ob der neue Trainer und die erfahrenen Bundesligaspieler schlussendlich die große Wiener Austria wirklich ärgern können, bleibt abzuwarten. Die Erfahrung dürfte aber doch deutlich für die Traiskirchner sprechen.