Die Würfel sind gefallen. Nach einer Krisensitzung am Samstag hat man sich bei der Wiener Austria dazu entschlossen haben, sich von Trainer Stephan Helm zu trennen.
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Am Tag nach der 1:2-Niederlage beim SCR Altach stellten die Favoritner Helm und dessen "Co" Christian Wegleitner frei und bestimmten Young-Violets-Coach Max Uhlig bis Jahresende zum interimistischen Nachfolger. Die Maßnahme kam angesichts der aktuellen Situation nicht überraschend. Die Austria ist nach zehn Runden nur zwei Punkte vor Schlusslicht WAC Vorletzter.
Der Verein bedankte sich via Social Media für die Arbeit. "Ich möchte mich im Namen des Vorstands und des gesamten Klubs sehr herzlich bei Stephan Helm und Christian Wegleitner für ihren Einsatz und ihre Arbeit für Austria Wien in den vergangenen Jahren bedanken. Für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir ihnen alles Gute“, so Sport-Boss Tomas Zorn.
Sieben Punkte - die schlechteste Ausbeute nach zehn Spielen seit Einführung der Drei-Punkte-Regel 1995 - und drei Niederlagen in Folge waren den Verantwortlichen des finanziell angeschlagenen Clubs schließlich doch zu viel. Am kommenden Sonntag wartet am Verteilerkreis das Wiener Derby gegen Rapid. Zuvor noch kommt der TSV Hartberg im Cup-Achtelfinale am Dienstag nach Wien.
Der nunmehr 43-jährige Burgenländer Helm war im Juli 2024 als interne Lösung dem Deutschen Michael Wimmer gefolgt und hatte die Mannschaft in der Liga zu einem dritten und einem vierten Platz geführt. Sein vorläufiger Nachfolger Uhlig wird bei einem Pressetermin am Montag (13.00 Uhr) der Öffentlichkeit vorgestellt.
Besonders brisant ist die Entscheidung kurz vor der wichtigen Woche für die Veilchen. Am Dienstag kommt es im Cup zum Duell mit Hartberg, am kommenden Sonntag wartet das 351. Wiener Derby gegen Rapid.