Mit einer bahnbrechenden Technologie macht das Deep-Tech-Startup Deepentix KI-Antworten in sensiblen Branchen endlich lückenlos nachweisbar.
Der Weg nach San Francisco
Während die Welt über die Risiken und die mangelnde Nachvollziehbarkeit von künstlicher Intelligenz diskutiert, hat ein fünfköpfiges Team aus Oberwaltersdorf eine konkrete Lösung parat. Dieses Engagement bleibt nicht unbemerkt: Deepentix wird im kommenden November beim Grand Finale des renommierten Startup World Cup (SWC) in San Francisco die rot-weiß-rote Flagge hochhalten. Dort trifft sich die weltweite Gründer-Elite, um die innovativsten Ideen der Zukunft zu prämieren. Dass ein junges niederösterreichisches Unternehmen dort an den Start geht, unterstreicht die enorme Bedeutung ihrer Entwicklung.
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800.000 Euro als Pre-Seed-Investment
Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Um das Wachstum voranzutreiben, hat sich Deepentix nun ein Pre-Seed-Investment gesichert. Neben dem führenden regionalen Risikokapitalgeber tecnet equity und dem internationalen Frühphasen-Spezialisten Rockstart ist auch der bekannte Business Angel Kambis Kohansal Vajargah als Partner an Bord gegangen. Zusammen mit privaten Mitteln und nicht-verwässernden Deep-Tech-Förderungen beläuft sich das bisherige Finanzierungsvolumen auf rund 800.000 Euro. Erste Umsätze verzeichnet das Startup bereits im laufenden dritten Quartal 2026.
Die drei Geheimnisse hinter dem Erfolg von Deepentix
Die Technologie hinter Deepentix widmet sich einer der größten Schwachstellen moderner künstlicher Intelligenz: dem Mangel an verlässlichen Quellen. Herkömmliche generative KI-Systeme erfinden bei Unsicherheiten oft Fakten.
Deepentix löst dieses Problem durch einen dreistufigen, revolutionären Ansatz:
Wissensgraphen statt Blackbox: Anstatt sich auf vage statistische Wahrscheinlichkeiten von Sprachmodellen zu verlassen, überführt die Plattform unstrukturierte Daten (wie wissenschaftliche Patente, Studien, Richtlinien und Berichte) in ein logisches Netz aus Fakten und Beziehungen. Jede Antwort der KI lässt sich so bis auf den exakten Satz im Originaldokument zurückverfolgen.
Kleine, spezialisierte Modelle: Deepentix setzt nicht auf gigantische, rechenintensive Cloud-Modelle, sondern auf mehrere kleinere, extrem fokussierte Sprachmodelle. Diese werden gezielt für hochregulierte Branchen wie Pharma, Medizintechnik, Versicherungen oder das Bankenwesen trainiert und erzielen dadurch weitaus präzisere Ergebnisse.
Volle Datenkontrolle (On-Premise): Viele Unternehmen scheuen sich davor, sensible Daten in US-amerikanische Clouds hochzuladen. Die Deepentix-Plattform ist so konzipiert, dass sie direkt auf den firmeneigenen Servern betrieben werden kann. Die volle Kontrolle über Modelle und Daten bleibt somit lückenlos beim Unternehmen.
Partnerschaft für die Zukunft
"Wenn Mitarbeitende einer KI blind vertrauen müssen, weil sie deren Antworten nicht überprüfen können, ist das gerade in sensiblen Bereichen ein echtes Risiko. Genau dieses Vertrauensproblem lösen wir, indem wir jede Antwort bis zu ihrem Ursprung im Dokument sichtbar machen", betont CEO und Mitgründer Morteza Amini die gesellschaftliche und wirtschaftliche Relevanz seiner Entwicklung.
Diese Vision überzeugt auch die Investoren nachhaltig. Peter Buchinger, Investment Associate bei tecnet equity, erklärt die Beweggründe für den Einstieg: "Uns hat neben der Technologie vor allem das stark aufgestellte Gründerteam von Deepentix überzeugt. Die Kombination aus wissenschaftlichem Hintergrund und Erfahrung in internationalen Unternehmen war ausschlaggebend, in dieser frühen Phase zu investieren."
Deepentix-Chef Amini sieht in der neuen Gesellschafterstruktur ein perfektes Fundament für die anstehende globale Expansion: "Mit tecnet equity, Rockstart und Business Angel Kambis Kohansal Vajargah haben wir Partner an Bord, die den Weg von Deep-Tech-Startups aus erster Hand kennen. Das gibt uns nicht nur Kapital, sondern auch Zugang zu Netzwerk und Erfahrung, um in dieser Phase die richtigen Schritte zu setzen."
Jetzt will das Deepentix-Team aus Niederösterreich die weltweite Krone der Startup-Szene in San Francisco schon im November holen.