Horror auf A1
Auto gepfählt - nun drittes Todesopfer
NÖ. Auf der Westautobahn (A1) bei Oed-Oehling im Bezirk Amstetten hat sich, wie berichtet, Samstagfrüh ein fürchterlicher Unfall ereignet. Ein Toyota Avensis mit drei Deutschen an Bord wurde dabei von einer Leitschiene regelrecht aufgespießt. Zwei Männer im Alter von 44 und 74 Jahren waren am Samstag noch an der Unfallstelle gestorben. Nun gibt es ein drittes Todesopfer. Eine 82-Jährige, die im Kombi mit dem Ausdruck eine Textildruck- und Werbetechnikfirma aus Ibbenbüren in Nordrhein-Westfalen auf der Rückbank gesessen war, erlag Polizeiangaben vom Dienstag zufolge im Kepler Universitätsklinikum in Linz ihren schweren Verletzungen.
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Der Horror-Crash hatte sich im Morgengrauen gegen 6.40 Uhr in Fahrtrichtung Wien ereignet. Der vom 74-Jährigen gesteuerte Toyota kam rechts aus noch ungeklärter Ursache plötzlich von der Fahrbahn ab und krachte gegen eine Leitschiene, die sich in den Toyota bohrte. Mehrere Rettungsfahrzeuge und Feuerwehren sowie die Polizei rückten in der Folge aus.
Für den Lenker Sandor S. und seinen 44-jährigen Beifahrer Zoltan S. - laut Trauerbekunungen auf Facebbok offenbar Vater und Sohn - kam jede Hilfe zu spät. Die 82-Jährige Mitfahrerin de aus Ungarn stammenden Deustchen wurde mit dem Notarzthubschrauber "Christophorus 15" in das Kepler Universitätsklinikum Med Campus III nach Linz geflogen. Auf der A1 bildete sich während der Bergungsarbeiten ein rund 14 Kilometer langer Stau.