Die spanische Königsfamilie absolvierte einen gemeinsamen Auftritt in der Gemeinde Llanes, die in der autonomen Region Asturien liegt. Königin Letizia reiste gemeinsam mit ihrem Ehemann König Felipe VI. sowie den beiden Töchtern Prinzessin Leonor und Infantin Sofía an die Küste. Auf dem Programm stand unter anderem die Besichtigung eines traditionellen Fischerbootes im örtlichen Hafen.
Auch interessant
Die Vorzeichen für den royalen Termin standen allerdings unter keinem guten Stern. Noch am Vortag peitschten heftige Unwetter und hohe Wellen gegen das Boot, sodass die Inspektion bis zuletzt auf der Kippe gestanden hatte. Obwohl sich das Wetter rechtzeitig beruhigte und die Programmpunkte wie geplant starten konnten, hinterließ der stürmische Wellengang seine Spuren. Das Deck des Schiffes war feucht und spiegelglatt, was schließlich zu dem folgenschweren Fehltritt führte.
Rasche Hilfe nach Ausrutscher auf den Planken
Beim Begehen des Schiffes verlor Letizia plötzlich den festen Halt unter den Füßen. Die Monarchin geriet ins Wanken und stürzte rücklings auf das Holzdeck. Umstehende Begleiter und Sicherheitskräfte reagierten geistesgegenwärtig und eilten der spanischen Königin unmittelbar zur Hilfe, um ihr wieder auf die Beine zu helfen.
Letizia bewies Professionalität, klopfte sich kurz ab und signalisierte umgehend Entwarnung. Sie zeigte sich von dem Missgeschick völlig unbeeindruckt und setzte den Rundgang mit fester Miene fort.
Schmunzler bei Infantin Sofía und Genesung von König Felipe
Der Ausrutscher sorgte innerhalb der Familie für gemischte Emotionen. Während Prinzessin Leonor den Vorfall aufmerksam verfolgte, bekam Infantin Sofía den eigentlichen Sturz zunächst gar nicht mit. Erst als ihre Mutter bereits von den Helfern aufgerichtet wurde, realisierte Sofía die Situation. Wie das spanische Magazin "Hola" berichtete, huschte der jungen Infantin ein kurzes Schmunzeln über die Lippen, ehe sie sich unmittelbar danach erkundigte, ob sich ihre Mutter wehgetan habe.
Während der Vorfall um Letizia rasch abgehakt werden konnte, stand König Felipe VI. bereits am Wochenende im Fokus der spanischen Medien:
- Am Samstagabend unterzog sich Felipe einem operativen Eingriff am linken Auge.
- Der Routineeingriff diente der Behandlung eines Grauen Stars und dauerte knapp 30 Minuten.
- Trotz des medizinischen Eingriffs und des dichten Terminkalenders trat der König die Reise nach Asturien an.
- Bereits zu Wochenbeginn wird Felipe wieder zu den nächsten offiziellen Verpflichtungen im Palast erwartet.
Der maritime Besuch in Asturien endete damit trotz der turbulenten Umstände versöhnlich. Die Königsfamilie zeigte einmal mehr, dass sie sich weder von gesundheitlichen Behandlungen noch von rutschigen Decks aus dem Konzept bringen lässt.