Wer im ZDF regelmäßig "Bares für Rares" schaut, hat schon viel gesehen. Zwischen Erbstücken, Ramsch und Kultobjekten tauchen auch immer wieder echte Fundstücke auf. So auch am Sonntag (11. Oktober). Diesmal kam eine Verkäuferin zu Besuch, die eine Brosche präsentierte. Das gute Stück, mit dem Karin im Namen ihrer erkrankten Schwester auftauchte, war ein Flohmarkt-Fundstück. Entdeckt hatte die Dame es in den 1980er- oder 1990er-Jahren, als sie mit ihrem Vater auf Schnäppchenjagd war.
Hoffen auf 800 Euro
Karin hoffte, dass sie mit dem Schmuckstück 800 Euro verdienen könnte. Aber erst einmal musste verifiziert werden, ob die Brosche tatsächlich aus Gold ist. Denn sie hatte keine Punze, die ihre Echtheit beweisen könnte.
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Echt und wertvoll
Das Ergebnis haute alle vom Hocker: Die Brosche war nicht nur echt, sie bestand sogar großteils aus 750-Gerold und ist mit 90 Diamanten in unterschiedlichen Größen besetzt. Das Gewicht der Steine wurde auf 5,5 Karat geschätzt. Vermutlich stammt die Brosche aus den 1860er-Jahren.
Das edle Stück besteht aus Blüten- und Efeuzweigen, die sich um einen schwarz emaillierten Ring ranken. Ein kleines Element fehlt leider und zwei der Steine wurden durch moderne Diamanten ersetzt. Das mindert ihren Wert etwas.
Dennoch kam es zum Bieterwettstreit um die wertvolle Brosche. Am Ende brachte sie statt der erhofften achthundert Euro sogar 2.000 Euro ein und Karin ging zufrieden nach Hause.