Überraschende Wende
Bayern-Knall um Sport-Chef Max Eberl
Noch vor wenigen Wochen galt die Zukunft von Max Eberl beim FC Bayern als offen. Doch nach Informationen der BILD hat der Sportvorstand seine Position intern deutlich verbessert. Vor der entscheidenden Aufsichtsratssitzung Ende August, bei der über eine mögliche Vertragsverlängerung über 2027 hinaus beraten werden soll, erhält der 52-Jährige für seine Arbeit auf dem Transfermarkt offenbar deutlich bessere Noten als zuletzt.
Ausschlaggebend sind demnach die Verpflichtungen von Ismael Saibari und Nathaniel Brown. Beide Neuzugänge überzeugten zuvor bei der Klub-WM und unterschrieben langfristige Verträge bis 2031.
Positive Entwicklung
Laut BILD kommt Eberl vor allem seine geänderte Arbeitsweise zugute. Nachdem ihm früher vorgeworfen worden war, Transfers ohne ausreichende Abstimmung voranzutreiben, band er den Aufsichtsrat diesmal frühzeitig ein. Auch Trainer Vincent Kompany unterstützte beide Verpflichtungen.
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Vor allem beim Wechsel von Brown zahlte sich dieses Vorgehen aus. Trotz der Vertragsverlängerung von Alphonso Davies überzeugte Eberl die Klubführung von einer weiteren Investition auf der linken Abwehrseite. Die Verhandlungen mit Eintracht Frankfurt endeten schließlich bei einer Ablöse von 50 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an Bonuszahlungen.
Für eine endgültige Trendwende muss Eberl nun jedoch auch Verkäufe liefern. Nach Transferausgaben von rund 100 bis 110 Millionen Euro erwartet der Aufsichtsrat Einnahmen. Bislang fehlen allerdings Käufer für Spieler wie João Palhinha, Bryan Zaragoza oder Minjae Kim. Davon dürfte auch Eberls Zukunft beim Rekordmeister abhängen.