Pisten-Schock

Bekannter Seilbahn-Betreiber ist pleite

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Über das Vermögen der "Egger Liftgesellschaft mbH" aus Vorarlberg ist am Landesgericht Feldkirch ein Konkursverfahren eröffnet worden.
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Vorarlberg. Heute wurde das Verfahren über die "Egger Liftgesellschaft mbH" eröffnet. Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) teilte mit, dass das Landesgericht Feldkirch den Konkurs eingeleitet hat.

Das 1993 gegründete Unternehmen mit Sitz in Egg im Bregenzerwald betreibt Seilbahnen und Skilifte. Die Geschäftsanteile halten zu jeweils 50 Prozent Hannes Josef Waldner (alleinvertretungsbefugter Geschäftsführer) und Udo Sutterlüty.

Die Gesellschaft trat zuletzt im Wesentlichen als Komplementärgesellschaft der insolventen "Egger Liftgesellschaft mbH & Co KG" auf, über deren Vermögen ebenfalls ein Konkursverfahren eröffnet wurde. Aufgrund der Stellung der Insolvenzschuldnerin als unbeschränkt haftende Gesellschafterin treffen sie die daraus resultierenden Haftungsverpflichtungen.

Unklare Passiva und Vermögenswerte

Konkrete Angaben zu den Insolvenzursachen machte die Schuldnerin in den Unterlagen nicht. Das Gericht stützte die Eröffnung auf offene Verbindlichkeiten und die festgestellte Zahlungsunfähigkeit. Bisheriges Ergebnis zeigt kein wesentliches eigenes verwertbares Vermögen. Sowohl die genaue Anzahl der Gläubiger als auch die Gesamthöhe der Verbindlichkeiten sind aktuell noch unklar und werden vom Insolvenzverwalter geprüft.

Verwertung oder künftiger Entschuldungsantrag

Derzeit liegen keine Anträge auf Entschuldung vor. Reicht die Schuldnerin keinen entsprechenden Antrag ein, verwertet die Insolvenzverwaltung das vorhandene Vermögen. Eine am Ende verbleibende Masse wird als Quote an die Gläubiger ausgeschüttet.