Ab 2028 in NÖ

Bequemer pendeln mit den neuen Akku-Zügen

© ÖBB | Stadler
Ab 2028 rollen auf ausgewählten Regionalstrecken in Niederösterreich erstmals moderne Cityjet-Akkutriebzüge und bringen frischen Schwung auf die Schiene.
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Bei einem Besuch im Stadler-Werk im Schweizer Bussnang machte Niederösterreichs Verkehrslandesrat Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) sich ein Bild von den neuen Zügen, die künftig auf den Regionalbahnen des Landes unterwegs sein werden. Die ersten 16 Fahrzeuge kommen ab 2028 auf der Kamptalbahn zwischen Horn, Krems und St. Pölten sowie auf der Strecke von Horn nach Sigmundsherberg zum Einsatz. Noch im selben Jahr folgen weitere sieben Züge für die Erlauftalbahn und Verbindungen Richtung St. Pölten.

"Hier beginnt ein neues Kapitel für unsere Regionalbahnen. Die neuen Akkutriebzüge von Stadler werden auf Niederösterreichs Regionalbahnen mehr Komfort, mehr Platz und Barrierefreiheit für unsere Landsleute bringen", betonte Landbauer. "Durch die Elektrifizierung der Traisentalbahn und den Einsatz der neuen Züge wird unser Regionalbahnnetz St. Pölten/Zentralraum bis Anfang 2029 zu 100 Prozent barrierefrei modernisiert."

Für Fahrgäste bedeutet das vor allem eines: mehr Komfort. Die 63 Meter langen Züge bieten 163 Sitzplätze, WLAN, Steckdosen sowie barrierefreie Einstiege und WCs. Auch Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle finden deutlich mehr Platz als bisher. Insgesamt soll rund die Hälfte der heute noch eingesetzten, nicht barrierefreien Alt-Züge aus den 1980er-Jahren durch die modernen Akku-Fahrzeuge ersetzt werden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h machen sie die Regionalbahnen künftig schneller und attraktiver.