Lebensmittelhandel
BILLA bringt Nahversorgung zurück auf den Küniglberg
Der Küniglberg hat wieder einen Supermarkt: Mit der Eröffnung eines neuen BILLA-Marktes in der Opitzgasse 29A stärkt der Lebensmittelhändler die Nahversorgung im 13. Wiener Gemeindebezirk. Nach rund dreimonatiger Bauzeit nahm der Markt seinen Betrieb auf.
Der Standort befindet sich im Erdgeschoss eines WIGEBA-Gemeindebaus und verbindet damit Wohnen und Einkaufen unter einem Dach. Auf einer Verkaufsfläche von mehr als 330 Quadratmetern finden Kundinnen und Kunden ein breites Sortiment aus Markenartikeln, Eigenmarken und regionalen Spezialitäten. Der neue Markt ist der zehnte BILLA-Standort in Hietzing und die 332. Filiale des Unternehmens in Wien.
Nahversorgung direkt im Grätzel
Für viele Bewohnerinnen und Bewohner des Küniglbergs bedeutet die Neueröffnung eine deutliche Erleichterung im Alltag. Bezirksvorsteherin Johanna Zinkl bezeichnet die Rückkehr eines Nahversorgers als wichtiges Anliegen des Bezirks. Die Einkaufsmöglichkeit direkt im Wohnumfeld stärke das Grätzel und verkürze die Wege für die Anrainerinnen und Anrainer.
Auch die beiden Bezirksvorsteher-Stellvertreter Thomas Gerstbach und Marcel Höckner begrüßen den neuen Standort. Sie verweisen auf die Bedeutung einer wohnortnahen Versorgung für die Lebensqualität sowie auf den Beitrag des Marktes zur Infrastrukturentwicklung im wachsenden Grätzel.
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Zwölf neue Arbeitsplätze geschaffen
Geleitet wird der Markt von Sven Lembcke. Sein Team umfasst zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter ein Lehrling. Sämtliche Arbeitsplätze wurden im Zuge der Neueröffnung neu geschaffen.
Neben klassischen Kassen setzt der Markt auf moderne Technik. Dazu gehören elektronische Preisbeschilderungen, drei Self-Checkout-Kassen sowie zwei reine Cashless-Kassen.
Schwerpunkt auf regionalen Produkten
Besonderes Augenmerk legt BILLA auf regionale Produkte. Im sogenannten Regional-Regal finden sich rund 60 Artikel von 30 Produzentinnen und Produzenten. Zum Angebot zählen unter anderem Ketchup des Wiener Herstellers Blün, Delikatessgurken von Frey sowie Paprika-Henderl von Hink aus Floridsdorf.
BILLA-Vertriebsdirektor Hamed Mohseni betont, dass Regionalität und österreichische Produkte eine zentrale Rolle im Sortiment spielen. Damit wolle man den Wunsch vieler Kundinnen und Kunden nach kurzen Lieferwegen und hoher Qualität erfüllen.
Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung
Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt am neuen Standort eine wichtige Rolle. Mit den sogenannten Rettersackerln erhalten Obst, Gemüse und Backwaren mit kleinen optischen Makeln eine zweite Chance. Darüber hinaus spendet der Markt überschüssige Lebensmittel an die Diakonie ZIARA.