Der Longevity- Spezialist (steht für Langlebigkeit) und Mikronährstoff-Hersteller Biogena fixiert seine Pläne für den Börsengang in Wien. Mit einer außerbörslichen Kapitalerhöhung über die Biogena Good Vibes AG will das Unternehmen bis zu 25 Millionen Euro aufnehmen.
Gründer und CEO Albert Schmidbauer (57) strebt eine Bewertung von rund 475 Millionen Euro an. Das ist das Dreifache des jetzigen Umsatzes von ca 150.000 Euro. Schon 2024 soll der Umsatz bei einer halben Milliarde Euro liegen. "Dafür haben wir bereits jetzt die Produktionskapazitäten", sagt Schmidbauer. Er sagt oe24, wie es weiter geht mit seinem Biohacking-Unternehmen.
"Wieso gehen Sie nach 20 Jahren an die Börse?"
Interview. Wer vor dem großen Börsengang Aktien zeichnen will, kann das jetzt noch via biogena.com – dort finden sich das Kapitalmarktprospekt und weitere Infos. Warum geht Schmidbauer nach 20 Jahren mit seinem Unternehmen an die Börse?
"Ich habe das Unternehmen aufgebaut, lange als Alleineigentümer geführt und gemeinsam mit einem großartigen Team weiterentwickelt. Jetzt wollen wir die BIOGENA GROUP langfristig absichern, auf breitere Beine stellen und für die nächste Entwicklungsphase vorbereiten", sagt Schmidbauer zu oe24.
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500 Mitarbeiter und große Pläne
"Heute beschäftigen wir rund 500 Mitarbeiter, erreichen hunderttausende Kunden, arbeiten mit zehntausenden medizinischen Partnern und produzieren selbst in Salzburg", sagt der CEO.
Er sieht enormes Potenzial: In Deutschland, in internationalen Märkten, im digitalen Direktkundengeschäft, in neuen Darreichungsformen und im Gesundheits- und Longevity-Angebot.
Gesundheitsboom: Der 6. Kondratieff-Zyklus
"Wir wollen weder von einem einzelnen Finanzinvestor abhängig sein noch unser Wachstum ausschließlich über Fremdkapital finanzieren", sagt Schmidbauer.
Er wolle Biogena langfristig und verantwortungsvoll führen, die Aktionäre sollen bestenfalls Kunden sein.
Schon mehr als 1.500 neue Aktionäre hat man gewonnen, sagt er. "Ich bleibe als Mehrheitseigentümer klar engagiert und verantwortlich. Ich ziehe mich nicht zurück. Im Gegenteil: Ich möchte Biogena die nächste Größenordnung ermöglichen."
Der Gesundheits-Visionär lässt ausgebildete Mikronährstoffexperten in den Biogena-Betrieben arbeiten, produziert selbst und will auch in München und Frankfurt prominente Stores – wie die Biogena Plaza in Wien neben der Staatsoper – errichten.
Den Gesundheitssektor sieht er als langfristigen Wirtschaftszyklus, wie frühere Kondratieff-Zyklen zur Dampfmaschine, Eisenbahn, Elektrifizierung, Auto und schließlich in der Mikroelektronik.
Gut nachgefragt sei die gesamte Classics-Linie, die verschiedene Premium-Mikronährstoffe umfasst, wie zum Beispiel Magnesium oder Omega 3, anbietet. Auch BIOGENA ONE, ein All-in-one-Drink zum Selbstanrühren, ist ein Hit, sagt Schmidbauer. "Entscheidend ist für mich, wie wir dieses Wachstum langfristig gestalten."
Der Zeichnungszeitraum läuft noch bis zum 22. Juli. Alle weiteren Informationen finden Sie unter https://biogena.com/de-at/aktie