Autokrise

Bosch in Nürnberg halbiert Belegschaft

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Paukenschlag bei Bosch in Nürnberg. Insgesamt müssen 900 von 1.800 Mitarbeitern gehen.
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Die deutsche Automobilbranche und ihre Zulieferer kommen derzeit nicht zur Ruhe. Der weltweit größte Automobilzulieferer Bosch hatte bereits  den Abbau von 22.000 Stellen angekündigt. Jetzt kommen noch einmal 900 dazu, wie Medien heute berichten.

Konkurrenz aus China

Das Werk in Nürnberg ist der Leidtragende. Hier müssen nach Medienberichten die 900 Stellen eingespart werden, was einer Halbierung der Belegschaft von derzeit 1.800 Personen entspricht.

In Nürnberg werden vor allem Komponenten für Verbrennungsmotoren und Brennstoffzellen hergestellt. Die Konkurrenz aus China macht dem Werk vor Ort einen Strich durch die Rechnung. Wie die Firma weiter mitteilt, sei die Nachfrage nach Autos in Europa sogar rückläufig.

Vor allem wasserstoffbezogene Technologien konnten laut Medienberichten bisher nicht die Erwartungen erfüllen. Das mache dann laut Konzern jetzt den Abbau beim Personal nötig. Es gehe jetzt darum, sich an den Markt anzupassen und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Die Firma kündigte Sozialpläne für die Betroffenen an.