Neupölla

Bratpfanne statt Racket

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Im Waldviertel wird neuerdings nicht nur gekocht, sondern auch aufgeschlagen: Am Tennisplatz in Neupölla (Bezirk Zwettl) tauschten rund 30 Sportbegeisterte übers Wochenende ihre Schläger gegen Bratpfannen – und sorgten für die wohl klirrendste Tennisstunde des Jahres.
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Die Inspiration kam von Instagram, wie Initiator Michael Greiml erzählt: "Wir haben uns gedacht, das wäre cool." Sein Argument fürs pfannenbewaffnete Doppel: Beim Bratpfannentennis könne wirklich jeder mitspielen, Vorkenntnisse seien "wesentlich weniger wichtig" als beim klassischen Tennis. Das Ziel blieb trotzdem das gleiche: Die Gegner ordentlich in die Pfanne hauen.

... ein Teamwettbewerb. © ORF

Aufschlag mit Annbrennschutz

Gespielt wurde im Doppel mit zufälligen Partnern, Volleys waren verboten, der Ball musste erst aufspringen. Fazit: Wer bei "Schlag drauf!" zuerst an Rührei denkt, hat beim Bratpfannentennis eindeutig das falsche Gericht im Kopf – aber garantiert den richtigen Spaß am Platz.

Als Trophäen gab es in Neupölla übrigens – wie könnte es anders sein – Bratpfannen. Und im kommenden Jahr will man das ungewöhnliche Turnier laut Greiml wiederholen.