St.Pölten/Hollabrunn

Chaosfahrt von Selbstaufschlitzer

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Ein Tag, der aus dem Ruder lief wie ein Actionfilm: Ein 20-Jähriger hat am Montag gleich zwei niederösterreichische Städte in Atem gehalten und einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.
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Was in der Fußgängerzone von St. Pölten begann, endete in Hollabrunn mit einer Spur aus beschädigten Autos – und einem jungen Mann in einem erschütternden Ausnahmezustand.

Rasende Fahrt mitten durch die Menschenmenge

Augenzeugen trauten ihren Augen kaum: Mit lautem Hupen und deutlich überhöhter Geschwindigkeit raste der Mann mit seinem Wagen durch die Kremser Gasse in St. Pölten – mitten durch die belebte Fußgängerzone. Passanten mussten sich in Sekundenschnelle in Sicherheit bringen, um der gefährlichen Fahrt zu entkommen. Ein Bild des Schreckens, das sich binnen Minuten in der Stadt herumsprach.

Blutverschmiert und außer sich

Noch dramatischer wird die Geschichte im Hintergrund: Laut Polizei soll sich der junge Mann zuvor selbst mit einem Schwert schwer verletzt haben. Blutverschmiert hielt er sich danach im Bereich des Spitals auf, ehe er weiter nach Hollabrunn fuhr – wo er reihenweise parkende Fahrzeuge touchierte und beschädigte, unter anderem wurden mehrere Seitenspiegel regelrecht abgerissen.

Einsatz endet im Landesklinikum

Die Polizei konnte den Mann schließlich stoppen und ihm das Schwert abnehmen. Angesichts seines offensichtlichen psychischen Ausnahmezustands wurde er nach dem Unterbringungsgesetz in ein Landesklinikum eingeliefert. Eine Anzeige folgt. Wir berichten über weitere Erkenntnisse im Fall.