Überblick
Checkliste für die Zeitumstellung: Diese Dinge musst du erledigen
Es ist der Tag, auf den sich Langschläfer jedes Jahr freuen: Am Sonntag (25. Oktober 2026) drehen wir wieder an der Uhr. Pünktlich um 3:00 Uhr morgens springen die Zeiger eine Stunde zurück auf 2:00 Uhr. Das bedeutet für uns in erster Linie: Eine ganze Stunde mehr Schlaf. Doch bevor du dich am Sonntag in deine Decke kuschelst, solltest du ein paar Dinge auf dem Schirm haben. Während dein Smartphone die Umstellung längst von ganz allein erledigt, lauern im Haushalt und im Alltag ein paar kleine Tücken.
Damit du perfekt vorbereitet in die kalte Jahreszeit startest, haben wir die ultimative Checkliste für dich zusammengestellt:
Der Uhren-Rundgang im Haus
Smartphones, Laptops und Smartwatches wechseln vollautomatisch in die Winterzeit. Doch viele Haushaltsgeräte leben am Sonntag noch in der Sommerzeit. Mach am besten einen kurzen Rundgang und stelle diese Uhren manuell um:
- Küchengeräte: Backofen, Mikrowelle und die Kaffeemaschine müssen oft per Hand angepasst werden.
- Das Auto: Wenn du am Montagmorgen nicht in Panik geraten willst, weil du denkst, du bist zu spät dran, pass die Uhr im Auto rechtzeitig an.
- Analoge Uhren: Die klassische Wanduhr im Flur, der alte Wecker auf dem Nachttisch oder die mechanische Armbanduhr brauchen deine Hilfe.
Heizung checken
Hier droht die größte Gefahr. Viele Heizungsanlagen und Zeitschaltuhren laufen nach einem fest programmierten Rhythmus. Bleibt die Heizung auf Sommerzeit eingestellt, springt die morgendliche Heizphase eine Stunde zu früh an. Noch ungemütlicher wird es abends: Die Nachtabsenkung beginnt dann ebenfalls eine Stunde früher, wodurch es in deinen Räumen bereits kühl werden kann, obwohl du es dir gerade auf dem Sofa gemütlich machen willst.
Unser Tipp: Kontrolliere am Sonntag, ob deine Heizung (oder dein Heizkörperthermostat) die Zeit automatisch anpasst oder ob du manuell nachjustieren musst.
Wildwechsel-Gefahr
Durch das Zurückstellen der Uhren verschiebt sich der Berufsverkehr am späten Nachmittag wieder in die Dämmerungszeit. Für Autofahrer bedeutet das höchste Alarmbereitschaft. Das Risiko für Wildunfälle (z.B. mit Rehen oder Wildschweinen) steigt jetzt extrem an. Fahr besonders an Waldrändern und auf Landstraßen in der Dämmerung deutlich langsamer und vorausschauender.
Überliste den Mini-Jetlag
Obwohl wir eine Stunde geschenkt bekommen, bringt die Zeitumstellung unseren Biorhythmus oft durcheinander. Manche Menschen brauchen wenige Tage, bei anderen dauert es bis zu zwei Wochen, um sich an die Veränderung des Schlaf-Wach-Rhythmus zu gewöhnen. Die gute Nachricht: Die Winterzeit (Normalzeit) entspricht unserer inneren Uhr eigentlich viel eher als die Sommerzeit. So hilfst du deinem Körper auf die Sprünge:
Licht tanken: Geh am Sonntagmorgen gleich eine kleine Runde spazieren. Das natürliche Tageslicht hemmt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und hilft deiner inneren Uhr, sich richtig zu kalibrieren.
Nicht endlos ausschlafen: Auch wenn die Extra-Stunde verlockend ist – steh am besten zu deiner gewohnten Zeit (nach neuer Uhrzeit) auf, damit du am Sonntagabend auch wirklich müde wirst.
Abendroutine genießen: Da es nun abends deutlich früher dunkel wird, nutze die "gewonnene" Stunde für ein entspanntes Abendritual, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.