Hund biss zu
Chris Brown: Millionen-Zahlung nach Blut-Attacke
Eine Jury fällte ihre Entscheidung am Dienstag nach einem langen Prozess zwischen Chris Brown und Maria Avila, wie das Promi-Portal TMZ berichtet. Der kaukasische Schäferhund des Sängers namens Hades hatte die Angestellte bereits im Jahr 2020 verletzt.
Fahrlässigkeit
Die Haushälterin warf dem Musiker vor Gericht Fahrlässigkeit vor, weil er das große Tier frei im Hinterhof herumlaufen ließ. Dort kam es laut ihren Angaben zu dem Angriff, als sie den Müll hinausbrachte. Der R&B-Star widersprach dieser Darstellung vehement und behauptete, die Frau habe den Hund selbst provoziert und sei für ihre Verletzungen verantwortlich.
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Schadensersatz
Maria Avila schilderte während des Verfahrens dramatische Szenen. Sie sei nach der Attacke blutüberströmt gewesen. Der Sänger selbst habe den Notruf nicht wählen wollen, da er verhindern wollte, dass ein solcher Anruf an die Öffentlichkeit gerät. Am Ende setzte ein Mitglied aus dem Team des Musikers den Notruf ab. Ursprünglich forderte die Klägerin eine Summe von 90 Millionen US-Dollar als Schadensersatz. Angesichts seines geschätzten Vermögens von rund 60 Millionen US-Dollar kommt der Musiker mit den nun beschlossenen 13 Millionen US-Dollar (umgerechnet 11,4 Millionen Euro) noch vergleichsweise glimpflich davon.
Mehrere Verfahren laufen
Für den 37-jährigen Sänger ist dies nicht das einzige laufende Gerichtsverfahren. Seit dem vergangenen Jahr läuft gegen ihn ein Prozess wegen schwerer vorsätzlicher Körperverletzung. Ein Urteil in diesem Fall wird ab dem kommenden Herbst erwartet. Es ist nicht das erste Mal, dass der Musiker wegen Gewalttaten im Fokus steht. Schon während seiner Beziehung mit Popstar Rihanna zwischen 2007 und 2009 wurde er gewalttätig und erhielt damals eine Strafe von fünf Jahren Haft auf Bewährung.