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Darum werden jetzt alle krank: Diese 5 Fehler machen Sie im Herbst
Der Sommer ist vorbei, die Temperaturen sinken und schon kratzt der Hals. Kein Wunder, dass viele noch immer glauben, dass die Kälte uns krank macht. Doch das ist ein Mythos.Eine Erkältung bekommt man nicht einfach von kalter Luft, sondern von Viren, allen voran den hartnäckigen Rhinoviren. Welche fünf typischen Fehler Sie jetzt unbedingt vermeiden sollten, um gesund durch den Herbst zu kommen, verraten wir hier.
Fehler 1: Die Hände-Hygiene vernachlässigen
Erkältungsviren fliegen nicht nur durch die Luft, sie kleben auch an Türklinken, Haltegriffen in der U-Bahn und an Treppengeländern. Wenn wir unterwegs sind und uns danach unbewusst ins Gesicht, an die Augen oder die Nase fassen, schleusen wir die Erreger selbst in unseren Körper. Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände (mindestens 20 Sekunden mit Seife), sobald Sie von draußen nach Hause kommen oder auf der Arbeit ankommen.
Fehler 2: Zu wenig Flüssigkeit
Im Sommer greifen wir automatisch zur Wasserflasche, weil uns heiß ist. Im Herbst lässt das natürliche Durstgefühl oft nach. Das ist fatal für unsere Schleimhäute. Wenn wir nicht genug trinken, können sie ihre schützende Schleimschicht nicht aufrechterhalten. Auch wenn es draußen frisch ist, benötigt Ihr Körper 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit am Tag. Warme Kräutertees, Ingwerwasser oder einfach lauwarmes Wasser wärmen wunderbar von innen, stärken die Abwehr und halten die Schleimhäute feucht.
Fehler 3: Zu wenig Bewegung
Es regnet und ist grau, da bleibt man doch lieber auf der Couch, oder? Besser nicht. Im Herbst verbringen wir viel mehr Zeit in geschlossenen Räumen. Genau dort treffen wir auf andere Menschen und deren Viren, die in der Luft schweben und leicht über Tröpfcheninfektionen übertragen werden. Zudem fährt unser Kreislauf ohne Bewegung herunter. Gehen Sie auch bei Schmuddelwetter jeden Tag nach draußen. Ein strammer Spaziergang von 20 bis 30 Minuten bringt Ihr Herz-Kreislauf-System in Schwung, härtet ab und befeuchtet die Atemwege.
Fehler 4: Falsche Kleidung
Morgens ist es kalt, mittags wärmt die Sonne und am späten Nachmittag weht ein unangenehmer Wind. Wer sich morgens viel zu dick einpackt, fängt mittags an zu schwitzen. Zieht man dann die feuchte Jacke auf dem Heimweg nicht wieder an, kühlt der Körper schnell aus. Die Folge: Unser Körper zieht die Blutgefäße zusammen, um Wärme zu sparen, auch in den Schleimhäuten. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass kalte Luft die Immunantwort direkt in unserer Nase schädigt. Das Immunsystem wird auf Sparflamme gesetzt und die Abwehrkräfte sinken.
Der "Zwiebellook" ist im Herbst die beste Lösung. Tragen Sie mehrere dünne Schichten (z. B. T-Shirt, Cardigan, leichte Jacke) übereinander. So können Sie sich den schwankenden Temperaturen perfekt anpassen und vermeiden das gefährliche Auskühlen.
Fehler 5: Kalte Füße ignorieren
Wenn die Kälte in unsere Füße kriecht, reagiert der Körper mit einem Schutzmechanismus. Er zieht die Blutgefäße zusammen, um die Wärme im Körperkern zu halten. Das Tückische daran: Reflexartig verengen sich dabei auch die Blutgefäße in den Schleimhäuten unseres Nasen- und Rachenraums. Sie werden schlechter durchblutet, trocknen leichter aus und die Immunzellen können nicht mehr schnell genug anrücken. Steigen Sie deshalb rechtzeitig auf herbsttaugliches Schuhwerk mit einer dickeren Sohle um oder legen Sie sich wärmende Einlegesohlen zu. Wenn Sie doch mal mit kalten Zehen nach Hause kommen: Ein warmes Fußbad oder Wechselduschen wirken wahre Wunder und kurbeln die Durchblutung der Schleimhäute wieder an.