Düstere Prognose

DAS erwartet Österreich im Winter

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Die aktuellen Daten sorgen für Aufsehen: Der Pazifik steuert möglicherweise auf eines der stärksten Ereignisse seit Beginn der Aufzeichnungen zu. Was bedeutet das für Österreichs Winter?
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Im tropischen Pazifik steigen die Wassertemperaturen derzeit deutlich an. Die US-Wetterbehörde NOAA bestätigt: El Niño ist bereits aktiv und verstärkt sich weiter. Für Herbst und Winter 2026/27 liegt die Wahrscheinlichkeit eines sehr starken Ereignisses bei mehr als 90 Prozent.

Noch bemerkenswerter ist eine weitere Zahl: Für Oktober bis Dezember 2026 sehen die NOAA-Daten eine Wahrscheinlichkeit von 69 Prozent für einen historisch starken El Niño, der die Stärke früherer Ereignisse seit 1950 übertreffen könnte.

Das macht das Wetterphänomen auch für Europa interessant. Denn El Niño kann die großräumigen Luftströmungen verändern und damit das Wetter in weit entfernten Regionen beeinflussen.

Was bedeutet das für Österreich?

Für Österreich könnte der starke El Niño vor allem eines bedeuten: Der kommende Winter könnte anders ausfallen als gewohnt. Möglich sind längere milde Phasen, viel Regen und wechselhaftes Wetter. Gerade im Flachland könnte Schnee dadurch öfter zu Regen werden.

Aber auch das Gegenteil ist nicht ausgeschlossen. Eine veränderte Wetterlage kann ebenso Kälte und kräftige Schneefälle bringen. Für den Alpenraum lässt sich deshalb noch nicht sagen, ob uns ein milder Regenwinter oder doch ein richtiges Schnee-Comeback erwartet.

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Ein Winter voller Überraschungen?

Spannend wird vor allem, wie sich die Wetterlage über Europa entwickelt. Ein starker El Niño kann die großen Luftströmungen verändern und dadurch auch bei uns für ungewöhnliche Wetterlagen sorgen.

Das könnte bedeuten: milde Temperaturen und Regen wechseln sich mit kurzen Kälte-Einbrüchen ab. In den Bergen kann es dabei ordentlich schneien, während es im Flachland gleichzeitig regnet.

Noch ist also alles möglich. Klar ist aber: Der starke El Niño macht den kommenden Winter für Wetterexperten besonders interessant.