SPÖ-Beben
Das sind die Favoriten auf die Babler-Nachfolge
Am Mittwoch um 15 Uhr kommt es zum Showdown in der Wiener Löwelstraße. Hastig hat Babler eine Sitzung einberufen, bei der die gesamte rote Regierungsmannschaft antanzen muss. Mitarbeiter sind nicht erlaubt. Alles riecht nach brisanter Geheimsitzung. Nach oe24-Informationen will Babler am Mittwoch zumindest einen Teil seiner Macht in der SPÖ retten.
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Der kolportierte Babler-Plan: Den Vizekanzler aufgeben und zumindest Minister und Parteichef bleiben. Doch wer folgt Babler nach? Zwei gelten aktuell als Favoriten.
Der erste ist Bablers Vertrauter Finanzminister Markus Marterbauer.
Marterbauer war vor seinem Regierungseintritt als SPÖ-Finanzminister als Wissenschaftler tätig. Seine Karriere begann er an der Uni als Universitätsassistent in Wien. Seine Forschungsschwerpunkte waren Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachstum, Einkommen, Vermögensverteilung und Wirtschaftspolitik. Marterbauer war vor seiner Karriere als Politiker auch Vizepräsident des Fiskalrats. Der studierte Volkswirt diente weiter als Experte beim Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO). Auch machte er Station bei der roten Arbeiterkammer. Marterbauer machte kürzlich erst seine Krebserkrankung öffentlich.
Neben Marterbauer werden auch Michaela Schmidt Chancen auf die Babler-Nachfolge nachgesagt. Schmidt ist als Staatssekretärin im Babler-Ministerium eine enge Vertraute des Vizekanzlers. Die gebürtige Salzburgerin ist außerdem Regierungskoordinatorin der Roten in der Dreierkoalition. Ihr Vater war Direktor der roten Arbeiterkammer - dort, wo auch Schmidt, die studierte Wirtschaftswissenschafterin, Karriere machte. Seit 2023 ist sie Nationalratsabgeordnete.