Erfolgreiche Bilanz

Das war das Festival "La Gacilly-Baden Photo 2026"

© NLK Khittl
Am Montag, den 12. Oktober 2026, ist um Mitternacht die neunte Ausgabe des Festivals "La Gacilly-Baden Photo" zu Ende gegangen. Mit Erfolg, wie die Zahlen zeigen: 304.557 Besucherinnen und Besucher, 1570 Fotografien, 38 Ausstellungen, 72 Artist Talks, Workshops und Portfolioreviews, 59 Kunst vermittelnde Führungen und 7,6 Million Euro wirtschaftliche Wertschöpfung.
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Damit ist das Festival nicht nur die größte französisch-österreichische Kulturveranstaltung, sondern in Kooperation mit den Ausstellungspartnern La Gacilly in der Bretagne, der Garten Tulln und dem Monat der Fotografie in Bratislava die mit Abstand größte Fotoausstellung Europas.

"Das Festival La Gacilly-Baden Photo hat sich längst zu einem kulturellen und touristischen Aushängeschild Niederösterreichs und einem internationalen Publikumsmagneten entwickelt. Mehr als 300.000 Besucherinnen und Besucher zeigen eindrucksvoll, welche Strahlkraft die Fotografie besitzt. Herzliche Gratulation zu diesem großartigen Erfolg und zur internationalen Auszeichnung als „Photo Festival of the Year", freut sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

"Vier Monate lang hat La Gacilly-Baden Photo unsere Stadt mit beeindruckenden Bildern, bewegenden Geschichten und wertvollen Begegnungen bereichert. Das Festival schafft es Jahr für Jahr, Menschen für die Fotografie zu begeistern, neue Perspektiven zu eröffnen und Themen aufzugreifen, die uns alle bewegen. Wie persönlich und berührend diese Auseinandersetzung sein kann, hat heuer besonders die Ausstellung über Jane Goodall gezeigt, die Baden durch ihre Besuche auf besondere Weise verbunden war. Diese Verbindung von Kunst, Menschlichkeit und gesellschaftlicher Verantwortung macht das Festival so wertvoll. Ich freue mich sehr, dass La Gacilly-Baden Photo zu einem festen Bestandteil unserer Stadt geworden ist und Baden weit über seine Grenzen hinaus als Ort der Begegnung und der internationalen Fotokunst bekannt gemacht hat", sagt Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli.

Festivaldirektor Lois Lammerhuber betont: "Es ist meine tiefste Überzeugung, dass es unsere Pflicht ist, ständig nach humanistischen und nachhaltigen Konzepten für den Umgang mit der Natur und unser Zusammenleben zu suchen. Mit der Vermittlung der drängenden Umweltprobleme ebenso wie der Schönheit unserer Welt steht das Festival für den Wunsch der Menschen nach Frieden. Dies ist uns offenbar in unserem neunten Festivaljahr mit dem Themenschwerpunkt Wasser ganz besonders gelungen. Die Ausstellung ,Water Is Life´ war der absolute Publikumshit des Festivalsommers."

"Unser Festival inspiriert die Besucherinnen und Besucher zum Hinschauen, Nachdenken und vielleicht auch Handeln, wir begreifen Fotografie als Verantwortung. Dieses Engagement hat das Festival zu einem Ereignis geformt, dessen gesellschaftliche Relevanz durch das Zusammenführen von künstlerischer Fotografie und Fotojournalismus einzigartig ist", so Silvia Lammerhuber, kaufmännische Direktorin des Festivals.

Unter dem Titel "So British!" widmete sich das größte Open-Air-Fotofestival Europas heuer der britischen Fotografie und war dem Andenken der weltbekannten Primatenforscherin und Umweltaktivistin Jane Goodall gewidmet. Ergänzt wurde das Programm durch zahlreiche Kooperationen, darunter ein bilaterales Schulprojekt, an dem 16 niederösterreichische und 16 bretonische Schulen unter dem Titel "Pop-Nature" teilnahmen, oder auch durch die stereoskopische Ausstellung "Teufeleien", die von Queen-Gitarristen Brian May zur Verfügung gestellt wurde.

Neu war heuer auch die Zusammenarbeit mit dem Freiwilligen Center Niederösterreich, um erstmals mit einem Besucherzentrum das Festival vier Monate lang kompetent zu betreuen.

Alle Informationen online auf http://festival.lagacilly-baden.photo