Opatija, Kroatien
Die Grande Dame der Kvarner Bucht
Wer entlang des Lungomare spaziert, versteht schnell, warum Opatija seit mehr als 150 Jahren zu den schönsten Sehnsuchtsorten an der Adria zählt.
Entschleunigung mit Meerblick
Aufzuwachen und das glitzernde Meer zu sehen, ist wie in eine Postkarte einzutauchen. Genau so fühlt es sich im Hotel Miramar (www.hotel-miramar.info) an. Ein Ort, an dem man tief durchatmet und sofort zur Ruhe kommt. Und das ist nicht nur eine schöne Metapher: Die klare, salzhaltige Luft der Kvarner Bucht gilt als besonders wohltuend für die Atemwege. Nicht umsonst spricht man hier vom sogenannten Kvarner-Effekt – das einzigartige, therapeutische Mikroklima.
Während früher die europäische Elite eintraf, ermöglicht die Villa Neptun im Hotel Miramar heute einen Rückzugsort für alle, die Entschleunigung suchen. Innen- und Außenpools mit Meerwasser, eine großzügige Saunalandschaft und wohltuende Behandlungen, wie das Summer Beauty Retreat – ein hochwertiges Spa-Ritual mit einer Verwöhnmassage, machen das Miramar zu einer Oase der Ruhe. Ideal für einen Start in den Urlaub!
Auch interessant
Wo das Meer den Takt vorgibt
Wer Opatija wirklich kennenlernen möchte, muss hinaus. Dorthin, wo das Meer die Kulisse vorgibt und die Stadt ihre Geschichten erzählt. Entlang des Lungomare, das sich wie ein schimmerndes Band an der Küste entlangzieht, scheint die Zeit langsamer zu vergehen. Zwischen Palmen, Lorbeerbäumen und prachtvollen Villen öffnen sich immer wieder Ausblicke auf die Kvarner Bucht. Das Wasser glitzert wie tausende kleine Spiegel in der Sonne, während Möwen über den Wellen kreisen und eine sanfte Brise den Duft des Meeres durch die Luft trägt. Die knapp zwölf Kilometer lange Promenade verbindet Volosko, Opatija, Ičići und Lovran.
Die Eleganz vergangener Zeiten
Opatija wirkt wie eine elegante Dame, die nie aus der Mode gekommen ist. Noch heute liegt über den Straßen ein Hauch jener Epoche, in der Opatija als mondänster Kurort der österreichisch-ungarischen Monarchie galt. Im Angiolina-Park, dem grünen Herz der Stadt, rascheln Palmen und exotische Pflanzen im Wind. Die mächtigen Bäume bieten ein Schattenparadies und machen die Anlage zu einer Oase der Ruhe. Es sind Orte wie diese, die Opatija ihren unverwechselbaren Charakter verleihen. Im traditionsreichen Café Wagner verschmelzen Wiener Kaffeehausflair und mediterrane Leichtigkeit. Die Atmosphäre erinnert an die große Kaffeehauskultur der Monarchie – begleitet vom sanften Rauschen der Adria.
Die Stadt der vier Jahreszeiten
Opatija schläft nie ganz. Während früher vor allem Kurgäste die Wintermonate an der Küste verbrachten, locken heute Veranstaltungen das ganze Jahr über Besucher an. Beim Schokoladenfestival duftet die Stadt nach Kakao und Pralinen, zur Adventzeit verwandeln sich Parks und Promenaden in ein funkelndes Lichtermeer. Selbst im Winter zieht es Mutige beim traditionellen Eisschwimmen ins Meer. Dass jährlich rund 400.000 Gäste für mehr als 1,2 Millionen Nächtigungen sorgen, überrascht da kaum.
Über den Dächern der Kvarner Bucht
Hoch über der Kvarner Bucht thront Kastav – ein Stück authentisches Kroatien, das einen reizvollen Kontrast zum eleganten Flair Opatijas bildet. Von hier aus schweift der Blick über die Inseln Krk und Cres, die größten Inseln der Region. Hinter den alten Mauern werden bis heute Traditionen gepflegt. Hier erklingt die Sopile, ein jahrhundertealtes Blasinstrument, dessen unverwechselbarer Klang zur istrischen Tonleiter gehört und sogar von der UNESCO geschützt wird. Auch der Belica-Wein, eine lokale Spezialität aus mehreren Rebsorten, wird fast ausschließlich hier ausgeschenkt.
Wo Genuss zuhause ist
Am Fuße der Hügel liegt Volosko. Das ehemalige Fischerdorf wirkt wie eine mediterrane Filmkulisse. Enge Gassen schlängeln sich zwischen alten Steinhäusern hindurch, während im kleinen Hafen Mandrać Fischerboote sanft auf den Wellen schaukeln. Hier befindet sich auch die Ostaria Veranda, eine der bekanntesten kulinarischen Adressen der Region. Frischer Fisch, regionale Zutaten und die berühmten Kvarner Scampi landen hier auf den Tellern. Zwischen Galerien, kleinen Ateliers und traditionellen Häusern spürt man den ursprünglichen Charakter des Ortes, der bis heute eng mit dem Meer verbunden ist.
Helan Dalwi