Premiere

Die "Zauberflöte" wird jetzt zur Geheimmission für Kinder!

© Wiener Staatsoper / Marcel Urlau
Premiere für die Wanderoper "Geheimmission Zauberflöte" in der Wiener Staatsoper. Ein Kinderprogramm unter der Regie von Nina Blum das ab Samstag zum Mitmachen animiert.
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Vogel

Patrizia Leitsoni

"Bei der Wanderoper wird die Wiener Staatsoper selbst zur Bühne. Die Kinder bleiben nicht auf ihren Plätzen, sondern ziehen gemeinsam mit den Figuren durch das Haus. Sie folgen der Handlung von Raum zu Raum, begegnen Sängerinnen und Sängern sowie Musikerinnen und Musikern in unmittelbarer Nähe und helfen mit, die Geschichte voranzubringen" Regisseurin Nina Blum, die Tochter von Ex-Kazler Wolfgang Schüssel und gefeierte Intendantin der Sommernachtskomödie Rosenburg, gibt die Direktiven zum neuen Opernhit für Kinder. Nach "Die Entführung ins Zauberreich" und "Das verfluchte Geisterschiff" kommt am Samstag mit Geheimmission Zauberflöte die bereits dritte Wanderoper für Kinder an der Wiener Staatsoper zur Premiere. Eine Adaption von Mozarts "Die Zauberflöte"

Ogris, Leitsoni, Amako und Nazarova begben sich auf "Geheimmission Zauberflöte" © Wiener Staatsoper / Marcel Urlau

Auch dieses Mal erlebt das junge Publikum gemeinsam mit den Figuren an unterschiedlichen Schauplätzen in der Wiener Staatsoper die Geschichte. So werden auch der Gustav-Mahler-Saal sowie die Galerie-Garderobe zu Stationen der Zauberflöten-Welt "Die Grenzen zwischen Bühne und Publikum verschwinden, aus der bekannten Oper entsteht eine neue Geschichte. Aus Zuschauen wird Mitmachen, aus Zuhören wird unmittelbares Erleben," so Blum.

"Geheimmission Zauberflöte" lässt Grenzen zwischen Bühne und Publikum verschwinden. © Wiener Staatsoper / Marcel Urlau

Bei "Geheimmission Zauberflöte" macht sich das junge Publikum gemeinsam mit den Figuren auf den Weg durch das Haus am Ring und taucht dabei in die Welt von Mozarts Die Zauberflöte ein. Komponist Gerald Resch hat dafür Mozarts Oper für eine kleinere instrumentale Besetzung bearbeitet und mit neuer Musik ergänzt.

Wie schon bei "Das Verfluchte Geisterschiff" wird die gesamte Oper zur Bühne. © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Spannend: Bekannte Arien und Charaktere treffen auf Rätsel, Theater und neue musikalische Elemente. "Um die entscheidenden Prüfungen zu bestehen, reichen Zauberflöte und Glockenspiel nicht aus. Gefragt ist etwas anderes: der Zusammenhalt aller!"