Wir kennen das: Durch die Zeitumstellung gerät unser Alltag ein wenig aus den Fugen. Diese eine Stunde, die wir jetzt länger schlafen können, ist zwar ein Trost. Dafür fällt es uns am Abend schwerer, zur richtigen Zeit schlafen zu gehen. Wir leiden an einem Mini-Jetlag.
Gewohnheitstiere
Wir wissen zumindest, warum alles ein bisschen verschoben geschieht. Für unsere Tiere gilt das nicht: Sie verstehen nicht, warum ihre Zweibeiner das Frühstück plötzlich eine Stunde später servieren und wieso sie später ins Bett gehen, als sie es gewohnt sind.
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Nachsicht für Hund und Katz
Wenn eure Hunde und Katzen am Sonntag, wenn die Uhren um eine Stunde zurückgestellt werden, also pünktlich um 6 Uhr statt um 7 Uhr nach Essen verlangen, übt euch in Nachsicht. Tiere können unsere Uhren zwar nicht lesen, aber ihre innere Uhr ist dafür umso genauer. Mahlzeiten und Gassirunden fordern viele Haustiere zu festen Zeiten ein. Ihr könnt ihnen bei der Umstellung helfen, indem ihr den Tagesablauf langsam anpasst. Serviert das Frühstück jeden Tag 15 Minuten später. So können sie sich leichter daran gewöhnen.
Müssen eure Lieblinge täglich zu einer bestimmten Uhrzeit Medikamente einnehmen, besprecht das am besten kurz mit dem Tierarzt oder der Tierärztin eures Vertrauens.
Nutztiere unter Stress
Auch auf Bauernhöfen leiden die Tiere unter der Umstellung auf Winterzeit. Es gilt das Gleiche wie für Hunde, Katzen und Co. Bei Melkkühen kommt erheblicher Stress hinzu, weil das Euter spannt, wenn der Bauer eine Stunde zu spät dran ist. Die Tiere haben nicht nur Schmerzen, es kann auch zu Entzündungen kommen. Deswegen stellen Landwirte die Melkzeiten schrittweise um.