Patrick Swayze wird in der Fortsetzung des Kultfilms "Dirty Dancing" nicht als digitale Kopie auf der Kinoleinwand erscheinen. Diese Entscheidung bestätigte Produzentin Nina Jacobson während einer Podiumsdiskussion auf dem "IndieWire Future of Filmmaking 2026 Summit". Mit deutlichen Worten erteilte sie entsprechenden Spekulationen eine Absage: "Keine Sorge, wir werden ihn nicht mit KI zurückbringen."
Auch interessant
Keine Auferstehung durch Technologie
Stattdessen soll der 2009 an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorbene Schauspieler, der im Original von 1987 den Tanzlehrer Johnny Castle verkörperte, im Film auf respektvolle Weise geehrt werden. "Das ist einer der Punkte, auf die man sich wirklich konzentrieren muss: Wie man die Menschen in einem Film um ihn trauern lässt", erklärte Jacobson zur konzeptionellen Ausrichtung des Projekts.
Jennifer Grey kehrt zurück
Seine damalige Filmpartnerin Jennifer Grey schlüpft hingegen erneut in die ikonische Rolle der Frances "Baby" Houseman, die ihr einst eine Nominierung für den Golden Globe einbrachte. An ihrer Seite wird eine Riege junger Nachwuchsschauspieler agieren, während Details zur Handlung derzeit noch geheim gehalten werden.
Harry Styles dabei?
Neben ihrer schauspielerischen Rückkehr übernimmt Grey erstmals die Rolle als ausführende Produzentin. In der "Drew Barrymore Show" brachte sie Harry Styles als persönlichen Wunschkandidaten für den Cast ins Spiel. Für die Fortsetzung kündigte sie an, dass das Werk "Tanzen", "Musik" und "Sex" bieten werde.
Bekannte Namen
Für das Studio Lionsgate leiten Jacobson und Brad Simpson das Großprojekt, die zuvor bereits an Erfolgen wie "Die Tribute von Panem" und "Crazy Rich Asians" mitwirkten. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Kim Rosenstock. Die Dreharbeiten sollen noch im laufenden Jahr beginnen, während ein konkreter Termin für den Kinostart bislang noch nicht feststeht.
Besonderer Geist des Originals
Hinter der neuen Produktion steht der Anspruch, das unkonventionelle Flair des Originals wiederzubeleben, das damals Themen wie Abtreibung aufgriff und mit einem Oscar für den Hit "(I've Had) The Time of My Life" ausgezeichnet wurde. Grey selbst betonte bereits, dass sich die einstige Magie nicht künstlich kopieren lasse: "Man versucht nie, etwas so Magisches zu wiederholen. Man macht einfach etwas anderes."